alle Filme der 2.Staffel sortiert nach Titeln
Titel: a life
Regie: Constanze Berschuck
Genre: Drama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: NonGrata/ KinoBerlino/ Matthias Pilz
Länge(min): 05:
Ansprechpartner: Constanze Berschuck
Inhalt: Einfach nur ein Tag aus dem Leben eines gescheiterten Mannes/Künstlers in Pärnu, Estland...
Warum gescheitert und Rezension: leere Gefühl wieder, dass man nach dem Scheitern empfindet95 Prozent des Tages dümpelt das Bewusstsein vor sich hin. Führt einen inneren unausgesprochenen Dialog mit dem NICHTS.Den Rest seiner Zeit, ist der Mensch wach, kreativ, schöpferisch, im besten Falle. Beim Künstler ist das genau umgekehrt. Erbrennt, er glüht unentwegt und kann nicht schlafen. Am Abend seines Lebens ist er ausgebrannt, verbraucht. Oft sehr früh,sehr jung, wie Mozart. Constanze Berschuck hat hierfür ein sehr treffende Bild gefunden. Eine Trompete im Feuer, das langsamerlischt. Der Künstler schaut scheinbar unbeteiligt zu und trinkt Bier. Er ist der Welt abhanden gekommen, hat das Jenseitsberührt, ist selbst das Jenseits, das Abseits geworden. Kann Nichts mehr gewinnen, nichts mehr verlieren. Er ist an seinerGenialität, seiner Kunst gescheitert. Der Soundtrack, ähnlich wie in Louis Malles unvergessenem Film „Fahrstuhl zum Schafott“:die verlorene Trompete zum dem verlorenem Suchen Jeanne Moreaus im diesig-herbstlichen Paris. Miles Davis schwermütigerSong legt sich wie Mehltau auf die Gedanken. Er ist zum Klassiker der Filmgeschichte geworden. Bei Constanze Berschuckerlischt, verhaucht die Trompete. Ein trauriger Film, ein Film übers Abschied nehmen. Dem Scheitern. Nicht Zerbrechen, nein,die Geschichte eines Herzens, das die Sterne gesehen, ein Herz das sich verbrannt, sich gelebt hat. „a life” is the life.....0
Titel: Abschied
Regie: Marion Pfeifer
Genre: Parabel
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Marion Pfeifer
Format: DV
Länge(min): 20
Ansprechpartner: Marion Pfeifer
Inhalt: Skurril umgesetzter Vater-Sohn-Konflikt. Sohn Spaltet sich in 3Persönlichkeiten; Vater tritt nicht in Erscheinung.
Warum gescheitert und Rezension: Absagen bei FestivalsAbschied von der Kindheit, von den Selbstbildern, vom Wunsch geliebt zu werden.Der Anfang ist damit gemacht, selbst Vater, Mutter zu werden um dem ewigen Kreislauf des absurden Unverstehens einen weiteren Schlag zu versetzen. Dieser sehr persönliche Reigen muss scheitern, weil zu ehrlich, zu gnadenlos komischmit unseren intimsten Ängsten und Freuden in Bezug auf unsere Eltern umgeht.0Das RadRegie: Michael Iden / Nikolaj EderProduzent: Michael Iden / Nikolaj EderKontakt: Michael IdenLänge: 7,2Format: PAL DVDJahr: 2005Genre: KurzfilmInhalt: Ein junger Radler fährt schnell und zielstrebig durch eine einsame Landschaft.An einer Wegkreuzung trifft er auf einen alten Mann, und frägt ihm nach dem Weg. Er
Titel: ANTINOMIE STADT
Regie: Degna Martens
Genre: Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Degna Martens
Format: Mini DV
Länge(min): 16
Ansprechpartner: Degna Martens
Inhalt: Der Film ANTINOMIE STADT beruft sich auf die Flanerie von Charles Baudelaire und Franz Hessel.Dieses Sujet wird in der urbanen Gegenwart wiederbelebt:Der Protagonist trifft als Flaneur auf seinen Widersacher, der die großstädtische Reizüberflutung gegen die Ausgeglichenheit des Meeres eintauschen will.Einen Tag bittet der Flaneur sich aus, seinem Kontrahenten von den Reizen der Stadt zu überzeugen. Gemeinsam machen sie sich auf.
Warum gescheitert und Rezension: Das vergessene Thema der Flanerie, der individuelle Blick auf die Stadt, eingefangen in literarischen Augenblicken alter Meister, fand bei einem Teil des Diplomprüfungsgremiums keinen Anklang. pathetische Sprache, zu gewagte Schnitte. Vor die herangezogene Wahl "Friss Vogel oder stirb" gestellt, wollte eine Professorin lieber sterben.Anatomie einer Stadt setzt einen literarischen Text über den Müßiggang, dem bewussten Durchstreifen der Umwelt, dem Flanieren in eine reale Umgebung. Der für Berlin geschriebene Text passt sich gleichwohl in das Hamburger Flair des Schanzenviertels ein. Eines Stadtteil, in dem per se der Keim des feineren Lebenssinns erfolgreich seine Blüten schlägt. Die literarisch künstliche Sprache befremdet zuerst durch ihren Postromantizismus. Aber nur bis zum zweiten Satz, denn dann geht der sprachverliebte Zuschauer auf die Konvention ein und genießt den schönen Klang der Worte.Im subkulturellen Kino B-Movie sitzend werden die tauschend kleinen Fenster, die Türen zum Draußen, dem Kino an sich beschworen.Das Für und Wider des städtischen Lebens hat nur ein Ziel: Eine Hohelied auf den Rausch der Eindrücke und Botschaften der Stadt.Es ist es, als hätte die Hand Roland Barthes den erotischen Diskurs geführt.
Titel: Auf jeden Fall
Regie: Jasper Beutin
Genre: Surreales Kurzfilm-Drama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Jasper Beutin
Format: DVD
Länge(min): 05:
Ansprechpartner: Jasper Beutin
Inhalt: Er steht mit dem Gesicht an einer Mauer. Unbeweglich. Er scheint dort schonlange zu stehen. Sie springt in Rädern darüber... Das Leben hält mehr bereit, alsdenkbar ist. Ein Film um Angst und Freiheit, Not und Liebe.
Warum gescheitert und Rezension: Dieser Kurzfilm ist bereits auf einigen Festivals gelaufen. Preisegewinnt er nie; ich bin verzweifelt. Viele Leute sind begeistert, viele reagieren mitUnverständnis. Dabei ist "Auf jeden Fall" auf keinen Fall schlecht gemacht. Sinnlosoder anspruchsvoll ist er auch nicht. Man muss sich hier eben treiben lassen können!Ein Film, der nie mehr als ein Geheimtipp werden kann. Unbedingt angucken!„Magritte“ steht an der Wand, eine Ballerina stürzt von Mauer und bricht sich beide Beine. Am Ende ist der Nebel verzogen und wir gehen nach Hause...Noch ein Kuss und das Happyend:ein Mann hat sich bewegt und seine innere Mauer überwunden.Ein verdichtetes Schwarzweißmelodram über die Möglichkeit und Liebe0Bestellung 0-0-4-9Regie: Alex WeimerProduzent: Sonja Dressel, Matthias BackKontakt: Alex WeimerLänge: 23
Titel: Bad Movie
Regie: David Peter Burmeister
Genre: Fiktion Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: David Peter Burmeister
Format: DVD
Länge(min): 15
Ansprechpartner: David Peter Burmeister
Inhalt: Ein Film der den Zuschauer so reizt, dass er zwanghaft etwas unternimmt gegen das Böse
Warum gescheitert und Rezension: Ist den Juroren der Festivals wohl zu kompliziert, verstehen ihn nicht, oder ist zu außergewöhnlichBad Movie bewegt sich in jeder Hinsicht am Rande vieler Klischees.Das geht vom Mafiatypus Filmverleiher bis zum Obergutmenschen Reporter.Und das macht den Film so brutal, gefährlich. Man wähnt sich in einer Actionstory.Die künstliche Schauspielersprache lässt uns geruht zur Chipsdose greifen:Jetzt kommt ein Samstagspieli.Diese Gemütlichkeit kommt uns, nacheiner langen schweren Arbeitwoche nur zu pass:Schließlich wollen keinen echten Krieg, den hatten wir genug, noch richtiges Morden sehen.Die Polizistin wirklich richtig niedlich,wie die Tippse aus der Lohnbuchhaltung.Und der Nazi; der sieht aus wie der Horst
Titel: Bangbus
Regie: Andreas Cyrenius
Genre: Drama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Filmklasse Prof. Uwe Schrader
Format: DV
Länge(min): 85
Ansprechpartner: Andreas Cyrenius
Inhalt: Dies ist die Geschichte zweier sexistischer Cousins, mit Spitznamen Marquis und Kuhseng, die ihre Semesterferien in einem gemieteten Wohnmobil verbringen. Durch Zufall treffen sie auf Schatzi,die ihre Geheimnisse hinter einer Mauer aus Schweigen verbirgt und sich, aus noch unerfindlichen Gründen,den Beiden auf ihrer Reise anschließt.Mit seiner Digitalkamera, ein wenig Charme und einer gehörigen Portion Penetranz, lockt Marquis eine junge Frau zu einem vermeintlichen Interview in das Wohnmobil undüberredet sie zum Sex. Kuhseng wittert das große Pornogeschäft, doch er, wie auch Schatzi und Marquis,sind schon Gefangene im Dreieck aus Macht, Liebe und Erniedrigung...
Titel: Beam me up, Scotty! There is no intelligent life on Earth...
Regie: Steve Lem
Genre: Inszenierte Dokumentation/Spielfilm
Produktionsjahr: 1996
Produzent: Steve Lem
Format: 35mm, Dolby Stereo
Länge(min): 98
Ansprechpartner: Steve Lem
Inhalt: 3 movie Clips: http://www.stevelem.com/movie.html
Warum gescheitert und Rezension: Independent-Musiker leben in ihrer eigenen, farbigen Welt, die der Film mit monochromen Farben darstelltund werden von bürgerlichen Werten und Idealen als "Außenseiter" oder "Randgruppen" abgestempelt und mit Konzertverboten ausgegrenzt. Dabei ist ihre Welt vielleicht die eigentliche, die authentischere, ehrlichere,die Scheitern als Gewinn begreift, mit dem bürgerlichen Ritual zu brechen. Rainer Werner Fassbinderhat den Film insofern auch treffend beschrieben: http://www.stevelem.com/scotty_n_fassbinder.html.Viel Musik, laut, aggressiv, ungestüm, aber auch zärtlich, verletzt.Das waren die 90ziger. Ja, das waren sie. In einer Zeit wo die letzenRomantiker in feuchten Kelleräumen und den Kopf voller Idee hemmungslosnoch ihre persönliche Revolutionen ausgeträumt haben.Ja, die 90ziger. Abgeklärt, aber nicht hoffnungslos:„Es kotzt mich an, dass ich so unzufrieden bin“Kann man treffender die Post-Pistels-Zeit benennen?Man geht nicht mehr weg aus der Stadt. Wohin auch?Berlin ist längst verschachert und gehört ganz anderen, denRealisten, den realexistierenden Postdemokraten, mit gestyltenGierschlipsen und parteiübergreifenden Pokerfaces.Gut Jungs, dass ihr in Krefeld geblieben seit!
Titel: Bestellung 0-0-4-9
Regie: Alex Weimer
Genre: Science-Fiction/Drama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Sonja Dressel, Matthias Back
Format: 16mm/DV
Länge(min): 23
Ansprechpartner: Alex Weimer
Inhalt: In einer post-apokalyptischen Gesellschaft, in der man weder Gefühle nochBücher kennt, arbeiten die Wissenschaftler Dex und Karl in einem Untergrundlabor ander Vervielfältigung historischer Berühmtheiten.
Warum gescheitert und Rezension: Hochschulprojekt, in das viele Beteiligte viel Geld und Zeitinvestiert haben, das aber am Ende kein Publikum findet, weil keiner den Film verstehtund er in vielen Dingen eine armselige Aneinanderreihung von Klischees ist. Die Storyist verworren und undurchsichtig, weil sie auf einem 90-Minuten-Exposé basierte, dasfür den Kurzfilm in 22 Minuten gequetscht wurde. Dabei gingen dummerweise allewichtigen Informationen verloren... Weil von der Idee bis zur Fertigstellung nur knapp3 Monate blieben, wurde viel zu viel Zeit in den Bau aufwändiger und toller Kulisseninvestiert und dann war ganz plötzlich keine Zeit mehr, um das Drehbuch nochmalordentlich zu überarbeiten. Die Folge: Dramaturgische, inhaltliche und was weiß ich,was noch für Schwächen... In einer DVD-Review zum Film war mal zu lesen:"Studentisches Groß-Sci-Fi-Projekt mit umwerfender Optik á la Brazil, aber völligverhunzter Story!" - Tja, das fasst es ganz gut zusammen. Von Festivalablehnungenbrauch ich wohl gar nicht erst anfangen :) Und davon, dass man immer noch an denSchulden zu knabbern hat, die man durch die Eigenfinanzierung des Projekts angehäuft hat.Dieser stark erzählte Sciencefictionhorror mit akribischer Liebe zum Detail ist gleichsamso ekelerregend aktuell als schaurig schön. Der Vorfilm zu Matrix, verworren und dennoch
Titel: Bilder von der Verteidigung eines Hofes
Regie: Bernd Kilian
Genre: Fiktion Kurzfilm
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Bernd Kilian und Viktor Schwarcz
Format: 35 mm
Länge(min): 11
Ansprechpartner: Bernd Kilian
Inhalt: Zu einer unbestimmten Zeit in der Vergangenheit: Soldaten haben einen Gutshof zu verteidigen. Während manche die bedrohliche Situation durchaus ernst nehmen, haben sich andere im Verteidigungsalltag eingerichtet....Nach einem Text von Franz Kafka.
Warum gescheitert und Rezension: Dieser Kurzfilm ist vermutlich daran gescheitert, dass er ein offenes Ende hat und letztlich nicht erklärt wird, wozu die Verteidigung dient. Von einem Feind ist nämlich bis zum Schluss nichts zu sehen. Der Film ist kein Unterhaltungsfilm und würde vom Zuschauer eigenes Nachdenken erfordern. Die Vorlage stammt vom Klassiker des Scheiterns am Leben im 20. Jhd., Franz Kafka. Der Film hatte noch keine Premiere und wurde abgelehnt bei den Festivals Oberhausen, Toronto, Hamburg, Cannes und Hof.Er hat allerdings das Prädikat "wertvoll" von der FBW erhalten.Kafka hat so viel mit Dialogen gemein, wie Bernd Kilian mit hektischen Trashcuts.Die ausgefeilte Kameraführung über etliche Stationen hinweg zeugt für einen Sinn großer Gesten französischer Filme. Die Stille und die Idylle des Hofes täuschen aber nicht über die unterminierte Zweitracht zwischen Bewohner und Soldaten. Die erste Einstellung geht in den Himmel. Verliert sich ins Weiß, dem unbeschriebenen Blatt. Das ist Kafka vor den Türen seiner Welt. Was danach kommt ist stille Meditation. Bernd Kilian hat recht, Literatur, große Literatur sollte man ohne störende Dialoge, die immer versuchen Sinn vorzugeben, verfilmen. Eine Liebeserklärung ohne Worte(Dank Adela Horakova), ganz Kafka.0
Titel: Bushaltestelle
Regie: Lars Henze
Genre: Bauerndrama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: HMW Cooperation
Format: miniDV
Länge(min): 7
Ansprechpartner: Lars Henze
Inhalt: Ein kleines Dorf irgendwo in Ungarn. An einer Bushaltestelle sitzen drei Männer und warten. Nichts passiert, nur das monotone Schnarchen des einen Bauern durchbricht die Nachmittagsstille. Es herrscht lähmende Teilnahmslosigkeit. Als der Bus kommt, können sich die drei zu einemBegrüßungsständchen für eventuelle Touristen aufraffen. Doch es kommen keine Touristen, nur eine alte Oma. So driften die drei wieder in ihren Wartetrott ab.Darsteller/Stab/Kamera:
Warum gescheitert und Rezension: Der Film selbst ist eigentlich ganz gut in Amateurfilmfestivals aufgenommen worden. Er selbst ist eher ein ironischer Film über das Scheitern, wie es viele arme Bauern in ungarischen Dörfern erleben...Infos: www.hmw-cooperation.de/fbus.htmlTexas, Arizona...die Mittagshitze liegt schwer auf dem Asphalt.Der Flügelschlag einer Libelle, surrt wie der matte Pulschlag der Turmuhr.Nein, viel trivialer: eine Bushaltestelle in Ungarn: ein Bauer schläft ein, was folgt:Ein Hörspiel mit Bildern....Eine zerquetsche Biene...ein Stock am Geländer... ein klirrender Ball...Dann: ein Gewitter, d.h. eine Frau. Eine attraktive Frau. Traumhaft.Die Männer schauen...eine Fata Morgana. Wahrlich traumhaft.Der Alte schnarcht weiter. Ein Junge lässt eine Papiertüte knallen.Was bleibt die zähe lange Weile.Doch dann: endlich der Bus.Der Bus! Schleunigst stehen die 3 Männer bereit :Bereit zu Musizieren. Geld her oder: Willkommen in Ungarn...Sie verdienen nichts, genauso viel wie auf der Route 66, Texas.Was bleibt: die zähe Hitze und der Hunger.Eine Geschichte gleicht ein Wassermühle:
Titel: Das Buch des Eremiten
Regie: Tobias Sandberger
Genre: historisches Familiendrama
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Abbildungszentrum ohg, PHITZPHILM
Format: Betacam/ 35mm
Länge(min): 32
Ansprechpartner: Tobias Sandberger, Schwanenwik 27, 22087 Hamburg
Inhalt: England, Ende des 18. Jahrhunderts. Ein Ziereremit fristet im Garten des Landschlosseseines verarmten Adeligen ein bescheidenes Dasein, als Überbleibsel aus einer anderen Zeit.Ohne zu wissen, lebt auch sein leiblicher Sohn, den er einst, in Liebe, mit der Tochter des alten Schlossherrn gezeugt hatte, als vermeindliches Weisenkindhinter den feuchten Mauern des Schlosses, unmittelbar in seiner Nähe.Erst als Rachel, nach dem Tod ihres Vaters, mit ihrem Mann, dem Neuen Herrn des Anwesens, aufs Schloss zurückkehren darf, werden die Ereignisse der Vergangenheit noch einmal neu aufgerollt und Vater und Sohn finden doch noch zueinander.
Warum gescheitert und Rezension: Für das Scheitern des Films sind mehrere, verschiedene Gründe zu nennen,wobei mir der wichtigste der zu sein scheint, das mit zu wenig Zeit und Geld zu viel erreicht werden wollte,...oder anders ausgedrückt: Dem eigenen Anspruch konnte nicht genüge getan werden,obwohl ein hochmotiviertes Team angetreten war, einen wirklich aussergewöhnlichen Film zu machen.Allein die Tücke steckte im Detail, und über die nicht enden wollenden Meinungsverschiedenheitenzwischen Produktion und Regie, über die entgültige Länge des Films,blieb zu wenig Zeit für die eigentliche Inszenierung.Der Film ist auf seine Art trotzdem aussergewöhnlich, was nicht nur den Kostümbildnern und Ausstatternzu verdanken ist, sondern wirklich dem ganzen Team. Als Kopromiss für die Produktion gibt es noch eine Kurzversion des Films (9.00 min.), die ich ebenfalls hier zur Disposition stelle, weil man ihr, trotz ihrer größeren Kompaktheit, ansieht, das irgendetwas nicht ganz stimmig ist.Aber urteilt selbst! Der Miet-Erimit könnte der Film auch heißen und steht mit seiner besonderen Mischungaus Erzähltem, grafischer Animation und spielerischer Raffinesse der Komplexität des„der Kontrakt des Zeichners“ von Peter Greenaway in keinster Weise nach. Das nordische
Titel: Das Rad
Regie: Michael Iden / Nikolaj Eder
Genre: Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Michael Iden / Nikolaj Eder
Format: PAL DVD
Länge(min): 07:
Ansprechpartner: Michael Iden
Inhalt: Ein junger Radler fährt schnell und zielstrebig durch eine einsame Landschaft.An einer Wegkreuzung trifft er auf einen alten Mann, und frägt ihm nach dem Weg. Erfolgt dem Rat des Alten, findet sich jedoch auf unerklärliche Weise an derselbenKreuzung wieder. Nach dem dritten vergeblichen Versuch, der Wegbeschreibung desAlten zu folgen, und der surrealen Situation zu entrinnen, bricht er schliesslichvollkommen erschöpft zusammen.
Warum gescheitert und Rezension: Formales scheint wichtiger als AtmosphäreZeitloses missfällt dem ZeitgeistBetrachtung unterhält nichtSisyphus auf dem Rad. Diese Parabel über den Menschen,der sich immer um die eigene Achse dreht, zeigt, das Ergeiz kein Ziel, sondern blinder Selbstzweck ist.Deshalb kommt unser leistungsbesessene Sportler auf kafkaeske weise immer wieder an der selben Kreuzung, sprich Frage an: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Das Stürzen, das Scheitern, das einmal kurz Luft holen, wenn das Schicksalsrad strauchelt,und die Ketten der Gier in den Zahnrädern der Leere sich verhakt,ist vielleicht Platz für den kürzesten Moment, wo der Menschhinter den Vorhang seiner Bestimmung blicken darf.0Auf jeden FallRegie: Jasper BeutinProduzent: Jasper Beutin
Titel: Der TAG der BEFREIUNG
Regie: Martin Blankemeyer