alle Filme der 2.Staffel sortiert nach Titeln

Titel: a life
Regie: Constanze Berschuck
Genre: Drama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: NonGrata/ KinoBerlino/ Matthias Pilz
Länge(min): 05:
Ansprechpartner: Constanze Berschuck
Inhalt: Einfach nur ein Tag aus dem Leben eines gescheiterten Mannes/Künstlers in Pärnu, Estland...
Warum gescheitert und Rezension:  leere Gefühl wieder, dass man nach dem Scheitern empfindet95 Prozent des Tages dümpelt das Bewusstsein vor sich hin. Führt einen inneren unausgesprochenen Dialog mit dem NICHTS.Den Rest seiner Zeit, ist der Mensch wach, kreativ, schöpferisch, im besten Falle. Beim Künstler ist das genau umgekehrt. Erbrennt, er glüht unentwegt und kann nicht schlafen. Am Abend seines Lebens ist er ausgebrannt, verbraucht. Oft sehr früh,sehr jung, wie Mozart. Constanze Berschuck hat hierfür ein sehr treffende Bild gefunden. Eine Trompete im Feuer, das langsamerlischt. Der Künstler schaut scheinbar unbeteiligt zu und trinkt Bier. Er ist der Welt abhanden gekommen, hat das Jenseitsberührt, ist selbst das Jenseits, das Abseits geworden. Kann Nichts mehr gewinnen, nichts mehr verlieren. Er ist an seinerGenialität, seiner Kunst gescheitert. Der Soundtrack, ähnlich wie in Louis Malles unvergessenem Film „Fahrstuhl zum Schafott“:die verlorene Trompete zum dem verlorenem Suchen Jeanne Moreaus im diesig-herbstlichen Paris. Miles Davis schwermütigerSong legt sich wie Mehltau auf die Gedanken. Er ist zum Klassiker der Filmgeschichte geworden. Bei Constanze Berschuckerlischt, verhaucht die Trompete. Ein trauriger Film, ein Film übers Abschied nehmen. Dem Scheitern. Nicht Zerbrechen, nein,die Geschichte eines Herzens, das die Sterne gesehen, ein Herz das sich verbrannt, sich gelebt hat. „a life” is the life.....0



Titel: Abschied
Regie: Marion Pfeifer
Genre: Parabel
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Marion Pfeifer
Format: DV
Länge(min): 20
Ansprechpartner:  Marion Pfeifer
Inhalt: Skurril umgesetzter Vater-Sohn-Konflikt. Sohn Spaltet sich in 3Persönlichkeiten; Vater tritt nicht in Erscheinung.
Warum gescheitert und Rezension:  Absagen bei FestivalsAbschied von der Kindheit, von den Selbstbildern, vom Wunsch geliebt zu werden.Der Anfang ist damit gemacht, selbst Vater, Mutter zu werden um dem ewigen Kreislauf des absurden Unverstehens einen weiteren Schlag zu versetzen. Dieser sehr persönliche Reigen muss scheitern, weil zu ehrlich, zu gnadenlos komischmit unseren intimsten Ängsten und Freuden in Bezug auf unsere Eltern umgeht.0Das RadRegie: Michael Iden / Nikolaj EderProduzent: Michael Iden / Nikolaj EderKontakt: Michael IdenLänge: 7,2Format: PAL DVDJahr: 2005Genre: KurzfilmInhalt: Ein junger Radler fährt schnell und zielstrebig durch eine einsame Landschaft.An einer Wegkreuzung trifft er auf einen alten Mann, und frägt ihm nach dem Weg. Er



Titel: ANTINOMIE STADT
Regie: Degna Martens
Genre: Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Degna Martens
Format: Mini DV
Länge(min): 16
Ansprechpartner: Degna Martens
Inhalt: Der Film ANTINOMIE STADT beruft sich auf die Flanerie von Charles Baudelaire und Franz Hessel.Dieses Sujet wird in der urbanen Gegenwart wiederbelebt:Der Protagonist trifft als Flaneur auf seinen Widersacher, der die großstädtische Reizüberflutung gegen die Ausgeglichenheit des Meeres eintauschen will.Einen Tag bittet der Flaneur sich aus, seinem Kontrahenten von den Reizen der Stadt zu überzeugen. Gemeinsam machen sie sich auf.
Warum gescheitert und Rezension:  Das vergessene Thema der Flanerie, der individuelle Blick auf die Stadt, eingefangen in literarischen Augenblicken alter Meister, fand bei einem Teil des Diplomprüfungsgremiums keinen Anklang. pathetische Sprache, zu gewagte Schnitte. Vor die herangezogene Wahl "Friss Vogel oder stirb" gestellt, wollte eine Professorin lieber sterben.Anatomie einer Stadt setzt einen literarischen Text über den Müßiggang, dem bewussten Durchstreifen der Umwelt, dem Flanieren in eine reale Umgebung. Der für Berlin geschriebene Text passt sich gleichwohl in das Hamburger Flair des Schanzenviertels ein. Eines Stadtteil, in dem per se der Keim des feineren Lebenssinns erfolgreich seine Blüten schlägt. Die literarisch künstliche Sprache befremdet zuerst durch ihren Postromantizismus. Aber nur bis zum zweiten Satz, denn dann geht der sprachverliebte Zuschauer auf die Konvention ein und genießt den schönen Klang der Worte.Im subkulturellen Kino B-Movie sitzend werden die tauschend kleinen Fenster, die Türen zum Draußen, dem Kino an sich beschworen.Das Für und Wider des städtischen Lebens hat nur ein Ziel: Eine Hohelied auf den Rausch der Eindrücke und Botschaften der Stadt.Es ist es, als hätte die Hand Roland Barthes den erotischen Diskurs geführt.



Titel: Auf jeden Fall
Regie: Jasper Beutin
Genre: Surreales Kurzfilm-Drama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Jasper Beutin
Format: DVD
Länge(min): 05:
Ansprechpartner:  Jasper Beutin
Inhalt: Er steht mit dem Gesicht an einer Mauer. Unbeweglich. Er scheint dort schonlange zu stehen. Sie springt in Rädern darüber... Das Leben hält mehr bereit, alsdenkbar ist. Ein Film um Angst und Freiheit, Not und Liebe.
Warum gescheitert und Rezension:  Dieser Kurzfilm ist bereits auf einigen Festivals gelaufen. Preisegewinnt er nie; ich bin verzweifelt. Viele Leute sind begeistert, viele reagieren mitUnverständnis. Dabei ist "Auf jeden Fall" auf keinen Fall schlecht gemacht. Sinnlosoder anspruchsvoll ist er auch nicht. Man muss sich hier eben treiben lassen können!Ein Film, der nie mehr als ein Geheimtipp werden kann. Unbedingt angucken!„Magritte“ steht an der Wand, eine Ballerina stürzt von Mauer und bricht sich beide Beine. Am Ende ist der Nebel verzogen und wir gehen nach Hause...Noch ein Kuss und das Happyend:ein Mann hat sich bewegt und seine innere Mauer überwunden.Ein verdichtetes Schwarzweißmelodram über die Möglichkeit und Liebe0Bestellung 0-0-4-9Regie: Alex WeimerProduzent: Sonja Dressel, Matthias BackKontakt: Alex WeimerLänge: 23



Titel: Bad Movie
Regie: David Peter Burmeister
Genre: Fiktion Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: David Peter Burmeister
Format: DVD
Länge(min): 15
Ansprechpartner:  David Peter Burmeister
Inhalt: Ein Film der den Zuschauer so reizt, dass er zwanghaft etwas unternimmt gegen das Böse
Warum gescheitert und Rezension:  Ist den Juroren der Festivals wohl zu kompliziert, verstehen ihn nicht, oder ist zu außergewöhnlichBad Movie bewegt sich in jeder Hinsicht am Rande vieler Klischees.Das geht vom Mafiatypus Filmverleiher bis zum Obergutmenschen Reporter.Und das macht den Film so brutal, gefährlich. Man wähnt sich in einer Actionstory.Die künstliche Schauspielersprache lässt uns geruht zur Chipsdose greifen:Jetzt kommt ein Samstagspieli.Diese Gemütlichkeit kommt uns, nacheiner langen schweren Arbeitwoche nur zu pass:Schließlich wollen keinen echten Krieg, den hatten wir genug, noch richtiges Morden sehen.Die Polizistin wirklich richtig niedlich,wie die Tippse aus der Lohnbuchhaltung.Und der Nazi; der sieht aus wie der Horst



Titel: Bangbus
Regie: Andreas Cyrenius
Genre: Drama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Filmklasse Prof. Uwe Schrader
Format: DV
Länge(min): 85
Ansprechpartner:  Andreas Cyrenius
Inhalt: Dies ist die Geschichte zweier sexistischer Cousins, mit Spitznamen Marquis und Kuhseng, die ihre Semesterferien in einem gemieteten Wohnmobil verbringen. Durch Zufall treffen sie auf Schatzi,die ihre Geheimnisse hinter einer Mauer aus Schweigen verbirgt und sich, aus noch unerfindlichen Gründen,den Beiden auf ihrer Reise anschließt.Mit seiner Digitalkamera, ein wenig Charme und einer gehörigen Portion Penetranz, lockt Marquis eine junge Frau zu einem vermeintlichen Interview in das Wohnmobil undüberredet sie zum Sex. Kuhseng wittert das große Pornogeschäft, doch er, wie auch Schatzi und Marquis,sind schon Gefangene im Dreieck aus Macht, Liebe und Erniedrigung...




Titel: Beam me up, Scotty! There is no intelligent life on Earth...
Regie: Steve Lem
Genre: Inszenierte Dokumentation/Spielfilm
Produktionsjahr: 1996
Produzent: Steve Lem
Format: 35mm, Dolby Stereo
Länge(min): 98
Ansprechpartner:  Steve Lem
Inhalt: 3 movie Clips: http://www.stevelem.com/movie.html
Warum gescheitert und Rezension:  Independent-Musiker leben in ihrer eigenen, farbigen Welt, die der Film mit monochromen Farben darstelltund werden von bürgerlichen Werten und Idealen als "Außenseiter" oder "Randgruppen" abgestempelt und mit Konzertverboten ausgegrenzt. Dabei ist ihre Welt vielleicht die eigentliche, die authentischere, ehrlichere,die Scheitern als Gewinn begreift, mit dem bürgerlichen Ritual zu brechen. Rainer Werner Fassbinderhat den Film insofern auch treffend beschrieben: http://www.stevelem.com/scotty_n_fassbinder.html.Viel Musik, laut, aggressiv, ungestüm, aber auch zärtlich, verletzt.Das waren die 90ziger. Ja, das waren sie. In einer Zeit wo die letzenRomantiker in feuchten Kelleräumen und den Kopf voller Idee hemmungslosnoch ihre persönliche Revolutionen ausgeträumt haben.Ja, die 90ziger. Abgeklärt, aber nicht hoffnungslos:„Es kotzt mich an, dass ich so unzufrieden bin“Kann man treffender die Post-Pistels-Zeit benennen?Man geht nicht mehr weg aus der Stadt. Wohin auch?Berlin ist längst verschachert und gehört ganz anderen, denRealisten, den realexistierenden Postdemokraten, mit gestyltenGierschlipsen und parteiübergreifenden Pokerfaces.Gut Jungs, dass ihr in Krefeld geblieben seit!



Titel: Bestellung 0-0-4-9
Regie: Alex Weimer
Genre: Science-Fiction/Drama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Sonja Dressel, Matthias Back
Format: 16mm/DV
Länge(min): 23
Ansprechpartner:  Alex Weimer
Inhalt: In einer post-apokalyptischen Gesellschaft, in der man weder Gefühle nochBücher kennt, arbeiten die Wissenschaftler Dex und Karl in einem Untergrundlabor ander Vervielfältigung historischer Berühmtheiten.
Warum gescheitert und Rezension:  Hochschulprojekt, in das viele Beteiligte viel Geld und Zeitinvestiert haben, das aber am Ende kein Publikum findet, weil keiner den Film verstehtund er in vielen Dingen eine armselige Aneinanderreihung von Klischees ist. Die Storyist verworren und undurchsichtig, weil sie auf einem 90-Minuten-Exposé basierte, dasfür den Kurzfilm in 22 Minuten gequetscht wurde. Dabei gingen dummerweise allewichtigen Informationen verloren... Weil von der Idee bis zur Fertigstellung nur knapp3 Monate blieben, wurde viel zu viel Zeit in den Bau aufwändiger und toller Kulisseninvestiert und dann war ganz plötzlich keine Zeit mehr, um das Drehbuch nochmalordentlich zu überarbeiten. Die Folge: Dramaturgische, inhaltliche und was weiß ich,was noch für Schwächen... In einer DVD-Review zum Film war mal zu lesen:"Studentisches Groß-Sci-Fi-Projekt mit umwerfender Optik á la Brazil, aber völligverhunzter Story!" - Tja, das fasst es ganz gut zusammen. Von Festivalablehnungenbrauch ich wohl gar nicht erst anfangen :) Und davon, dass man immer noch an denSchulden zu knabbern hat, die man durch die Eigenfinanzierung des Projekts angehäuft hat.Dieser stark erzählte Sciencefictionhorror mit akribischer Liebe zum Detail ist gleichsamso ekelerregend aktuell als schaurig schön. Der Vorfilm zu Matrix, verworren und dennoch



Titel: Bilder von der Verteidigung eines Hofes
Regie: Bernd Kilian
Genre: Fiktion Kurzfilm
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Bernd Kilian und Viktor Schwarcz
Format: 35 mm
Länge(min): 11
Ansprechpartner:  Bernd Kilian
Inhalt: Zu einer unbestimmten Zeit in der Vergangenheit: Soldaten haben einen Gutshof zu verteidigen. Während manche die bedrohliche Situation durchaus ernst nehmen, haben sich andere im Verteidigungsalltag eingerichtet....Nach einem Text von Franz Kafka.
Warum gescheitert und Rezension:  Dieser Kurzfilm ist vermutlich daran gescheitert, dass er ein offenes Ende hat und letztlich nicht erklärt wird, wozu die Verteidigung dient. Von einem Feind ist nämlich bis zum Schluss nichts zu sehen. Der Film ist kein Unterhaltungsfilm und würde vom Zuschauer eigenes Nachdenken erfordern. Die Vorlage stammt vom Klassiker des Scheiterns am Leben im 20. Jhd., Franz Kafka. Der Film hatte noch keine Premiere und wurde abgelehnt bei den Festivals Oberhausen, Toronto, Hamburg, Cannes und Hof.Er hat allerdings das Prädikat "wertvoll" von der FBW erhalten.Kafka hat so viel mit Dialogen gemein, wie Bernd Kilian mit hektischen Trashcuts.Die ausgefeilte Kameraführung über etliche Stationen hinweg zeugt für einen Sinn großer Gesten französischer Filme. Die Stille und die Idylle des Hofes täuschen aber nicht über die unterminierte Zweitracht zwischen Bewohner und Soldaten. Die erste Einstellung geht in den Himmel. Verliert sich ins Weiß, dem unbeschriebenen Blatt. Das ist Kafka vor den Türen seiner Welt. Was danach kommt ist stille Meditation. Bernd Kilian hat recht, Literatur, große Literatur sollte man ohne störende Dialoge, die immer versuchen Sinn vorzugeben, verfilmen. Eine Liebeserklärung ohne Worte(Dank Adela Horakova), ganz Kafka.0



Titel: Bushaltestelle
Regie: Lars Henze
Genre: Bauerndrama
Produktionsjahr: 2005
Produzent: HMW Cooperation
Format: miniDV
Länge(min): 7
Ansprechpartner:  Lars Henze
Inhalt: Ein kleines Dorf irgendwo in Ungarn. An einer Bushaltestelle sitzen drei Männer und warten. Nichts passiert, nur das monotone Schnarchen des einen Bauern durchbricht die Nachmittagsstille. Es herrscht lähmende Teilnahmslosigkeit. Als der Bus kommt, können sich die drei zu einemBegrüßungsständchen für eventuelle Touristen aufraffen. Doch es kommen keine Touristen, nur eine alte Oma. So driften die drei wieder in ihren Wartetrott ab.Darsteller/Stab/Kamera:
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film selbst ist eigentlich ganz gut in Amateurfilmfestivals aufgenommen worden. Er selbst ist eher ein ironischer Film über das Scheitern, wie es viele arme Bauern in ungarischen Dörfern erleben...Infos: www.hmw-cooperation.de/fbus.htmlTexas, Arizona...die Mittagshitze liegt schwer auf dem Asphalt.Der Flügelschlag einer Libelle, surrt wie der matte Pulschlag der Turmuhr.Nein, viel trivialer: eine Bushaltestelle in Ungarn: ein Bauer schläft ein, was folgt:Ein Hörspiel mit Bildern....Eine zerquetsche Biene...ein Stock am Geländer... ein klirrender Ball...Dann: ein Gewitter, d.h. eine Frau. Eine attraktive Frau. Traumhaft.Die Männer schauen...eine Fata Morgana. Wahrlich traumhaft.Der Alte schnarcht weiter. Ein Junge lässt eine Papiertüte knallen.Was bleibt die zähe lange Weile.Doch dann: endlich der Bus.Der Bus! Schleunigst stehen die 3 Männer bereit :Bereit zu Musizieren. Geld her oder: Willkommen in Ungarn...Sie verdienen nichts, genauso viel wie auf der Route 66, Texas.Was bleibt: die zähe Hitze und der Hunger.Eine Geschichte gleicht ein Wassermühle:



Titel: Das Buch des Eremiten
Regie: Tobias Sandberger
Genre: historisches Familiendrama
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Abbildungszentrum ohg, PHITZPHILM
Format: Betacam/ 35mm
Länge(min): 32
Ansprechpartner:  Tobias Sandberger, Schwanenwik 27, 22087 Hamburg
Inhalt: England, Ende des 18. Jahrhunderts. Ein Ziereremit fristet im Garten des Landschlosseseines verarmten Adeligen ein bescheidenes Dasein, als Überbleibsel aus einer anderen Zeit.Ohne zu wissen, lebt auch sein leiblicher Sohn, den er einst, in Liebe, mit der Tochter des alten Schlossherrn gezeugt hatte, als vermeindliches Weisenkindhinter den feuchten Mauern des Schlosses, unmittelbar in seiner Nähe.Erst als Rachel, nach dem Tod ihres Vaters, mit ihrem Mann, dem Neuen Herrn des Anwesens, aufs Schloss zurückkehren darf, werden die Ereignisse der Vergangenheit noch einmal neu aufgerollt und Vater und Sohn finden doch noch zueinander.
Warum gescheitert und Rezension:  Für das Scheitern des Films sind mehrere, verschiedene Gründe zu nennen,wobei mir der wichtigste der zu sein scheint, das mit zu wenig Zeit und Geld zu viel erreicht werden wollte,...oder anders ausgedrückt: Dem eigenen Anspruch konnte nicht genüge getan werden,obwohl ein hochmotiviertes Team angetreten war, einen wirklich aussergewöhnlichen Film zu machen.Allein die Tücke steckte im Detail, und über die nicht enden wollenden Meinungsverschiedenheitenzwischen Produktion und Regie, über die entgültige Länge des Films,blieb zu wenig Zeit für die eigentliche Inszenierung.Der Film ist auf seine Art trotzdem aussergewöhnlich, was nicht nur den Kostümbildnern und Ausstatternzu verdanken ist, sondern wirklich dem ganzen Team. Als Kopromiss für die Produktion gibt es noch eine Kurzversion des Films (9.00 min.), die ich ebenfalls hier zur Disposition stelle, weil man ihr, trotz ihrer größeren Kompaktheit, ansieht, das irgendetwas nicht ganz stimmig ist.Aber urteilt selbst! Der Miet-Erimit könnte der Film auch heißen und steht mit seiner besonderen Mischungaus Erzähltem, grafischer Animation und spielerischer Raffinesse der Komplexität des„der Kontrakt des Zeichners“ von Peter Greenaway in keinster Weise nach. Das nordische



Titel: Das Rad
Regie: Michael Iden / Nikolaj Eder
Genre: Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Michael Iden / Nikolaj Eder
Format: PAL DVD
Länge(min): 07:
Ansprechpartner:  Michael Iden
Inhalt: Ein junger Radler fährt schnell und zielstrebig durch eine einsame Landschaft.An einer Wegkreuzung trifft er auf einen alten Mann, und frägt ihm nach dem Weg. Erfolgt dem Rat des Alten, findet sich jedoch auf unerklärliche Weise an derselbenKreuzung wieder. Nach dem dritten vergeblichen Versuch, der Wegbeschreibung desAlten zu folgen, und der surrealen Situation zu entrinnen, bricht er schliesslichvollkommen erschöpft zusammen.
Warum gescheitert und Rezension:  Formales scheint wichtiger als AtmosphäreZeitloses missfällt dem ZeitgeistBetrachtung unterhält nichtSisyphus auf dem Rad. Diese Parabel über den Menschen,der sich immer um die eigene Achse dreht, zeigt, das Ergeiz kein Ziel, sondern blinder Selbstzweck ist.Deshalb kommt unser leistungsbesessene Sportler auf kafkaeske weise immer wieder an der selben Kreuzung, sprich Frage an: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Das Stürzen, das Scheitern, das einmal kurz Luft holen, wenn das Schicksalsrad strauchelt,und die Ketten der Gier in den Zahnrädern der Leere sich verhakt,ist vielleicht Platz für den kürzesten Moment, wo der Menschhinter den Vorhang seiner Bestimmung blicken darf.0Auf jeden FallRegie: Jasper BeutinProduzent: Jasper Beutin



Titel: Der TAG der BEFREIUNG
Regie: Martin Blankemeyer
Genre: Drama
Produktionsjahr: 2003/04
Produzent: Münchner Filmwerkstatt e.V.
Format: 5mm
Länge(min): 15
Ansprechpartner: Martin Blankemeyer
Inhalt: "Der TAG der BEFREIUNG" erzählt die Geschichte dreier Senioren in einem Altersheim. Der ehemalige Dirigent Herr Kirchhoff hält dort verbotenerweise einen kleinen Hund - und wird darob von seinem Nachbarn, Herrn Förster, auf das Übelste unterdrückt.Niemand scheint etwas mitzubekommen - bis eines Tages Herr Bender eingreift...Weitere Informationen: www.der-tag-der-befreiung.de
Warum gescheitert und Rezension:  Einerseits: Über hundert Ablehnungen von Festivals, v.a. aus Deutschland (ein Großteil kann bei Interesse durch Schreiben der Festivals oder wenigstens eMails belegt werden,manche melden sich allerdings auch einfach gar nicht). Dann durch eine Hintertür ins Programm des Festivals in San Sebastian gerutscht, und danach doch noch einen guten Lauf, v.a. international. Andererseits: der Film hat einfach handwerkliche und dramaturgische Schwächen. Es gibt einen subjektiven Ton eines Hörgerätträgers, das kapiert im Publikum kein Schwein (außer einem Hörgerätträger, der mir mal bestätigt hat, dass es sehr authentisch sei - hilft der breiten Masse aber auch nicht beim Verständnis). Die Rolle "Bender" habe ich seinerzeit fatal besetzt, was dazu führte, dass der Charakter fast aus dem Film verschwunden ist und seine (zentrale!) Funktion kaum noch ausfüllt. Ach und überhaupt: es war halt eine Hochschulproduktion. Nur wer nichts macht, macht keine Fehler...Herr Kirchhoff hat einen Hund und einen Vogel.Den Hund versteckt er, den Vogel sieht man ständig.Gut er ist ein alter Mann. Aber Alter schützt nicht vor Eigensinn.Der andere, Herr Förster hat eine Waffe.Und ein Jäger, der tut jagen: keine Vögel.Das Geheimnis, das verbindet.Niedertracht ist wie alter Wein:Mit der Reife erlangt sie das volle Aroma.Und Rache ist süß, wie es anders heißt.



Titel: Der Verschwinder
Regie: hwmueller
Genre: Kunstdrama
Produktionsjahr: 2004
Produzent: BROKALHAUS München
Format: 16mm
Länge(min): 60
Inhalt: Ein langsam erblindender Künstler verliert sich im Dunkel seinerWelterklärung. Er beginnt die Bilder als Täuschungen und Plagiate zu entlarven. Ihmbleibt wenig Zeit. Das Original ist er selbst. Per Fotokopien versucht er den Menschenzu treffen, der ihm als Blindenstock dienend das Dunkel der Welt erklärt. Für seinletztes Bild fehlt ihm das Model. Er trifft auf einen alten Maler aus einer vergangenZeit, der um das Leiden und Sterben Christi malen zu können, seine Magd vergiftethatte. Dieser Toteskampf und die Schuld macht nicht nur ihn, sondern auch sein Modellunsterblich. Erlösung findet er nur, wenn die Bilder löscht. Dazu kehrt er in die heutigeZeit zurück und treibt den modernen Künstler in dieselbe Tat.
Warum gescheitert und Rezension:  Technisch unzulänglich. Zu lang und kompliziert.Achternbusch hätte seine wahre Freude daran.Ein Taucher aus dem Kanal, ein Maler wird vom Galeristen erschlagen. Eine Schöne verschwindet.Konfus und hemmungslos verwirrend...



Titel: DER WEG
Regie: Jan Rhein, Mark Kalbus
Genre: Stummfilmdrama (mit Musik)
Produktionsjahr: 2000
Produzent: Jan Rhein, Mark Kalbus
Format: iniDV
Länge(min): 22
Ansprechpartner: Jan Rhein
Inhalt: Inhaltsangabe 1:Irgendwann und irgendwo ziehen zwei namenlose junge Männer durch ein Niemandsland, unterwegs zu einem Ziel, das nur sie kennen. Sie stehen scheinbar unter Zeitdruck und müssen sich beeilen. Sie leben in vollkommener Einsamkeit, haben seit Beginn ihrer Reise keinen Menschen mehr erblickt.Der kontrollierte Rationalist #1 findet Zuflucht in einer Fotografie seiner Freundin Michelle, die er abgöttisch verehrt. Für #2 wird die Einsamkeit jedoch zur Tortur, da er sie ebenso wie die Natur in ihrer vollen Wucht verspürt. Zwischen den beiden entstehen Spannungen. #2 scheint etwas zu verbergen. Es herrschen Kommunikationsprobleme, #2 kann die Stille zusehends schlechter verkraften, ihm wird immer kälter...Inhaltsangabe 2:Zwei junge Männer, die durch die Natur laufen, stellen fest, dass sie die selbe Frau lieben.
Warum gescheitert und Rezension:  Die vielen filmgeschichtlichen Anspielungen (v.a. Expressionismus und Surrealismus) werden vom Publikum nur schwererkannt. Der Film hat einen enormen philosophischen Überbau, der das Verständnis des Films erleichtern würde, man müsste ihn eigentlich zweimal sehen. Bzw. sich eingehender damit beschäftigen. Ein anderer Grund für das Scheitern: Wenn man sich auf ihn einlässt, ist er spannend und teilweise witzig. Dies beweisen Leute, die sich den Film freiwillig angesehen haben, also keine Freunde, Festivalmitarbeiter oder Kritiker. Auf jeden Fall hat er ein oder zwei Szenen, die man wohl in Erinnerung behalten wird.Auswahlkommitees von Festivals, die den Film nur anspielen oder durchspuhlen, werden kaum verstehen können, was an ihm besonders sein soll. Die Tonspur und die Bilder gewinnen auf der großen Leinwand enorm an Wirkung, aber dazu kommt es leider fast nie.Allgemein gelobt wurde der Stummfilmook und die eigens komponierte Musik, die Handlung allerdings hat sich vielen nichtganz erschlossen. Dies hängt mit dem Konzept zusammen, das wir damals vertreten haben: keine Angst vor Fehlern, und nicht gleich im ersten Film zu viele Kompromisse. Auf diese Weise sind sowohl gute spontane Ideen entstanden als auch welche, die wohl zu viele Erklärungen voraussetzen würden.Auf userer Homepage www.filmnaiv.de findet man zahlreiche theoretische Erläuterungen und auch das Konzept des Filmemachens, das wirdamals vertreten haben. Das Problem: bei David Lynchs erstem Film haben die Kritiker



Titel: Die Angler, Les pêcheurs
Regie: Constanze Berschuck
Genre: Drama, Komödie
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Hamburger Kino/ Constanze Berschuck
Länge(min): 04:
Ansprechpartner: Constanze Berschuck
Inhalt: Zwei Angler sitzen seeehr lange an einem Fluss... bis endlich etwas anbeißt und große Hektik herrscht.die Chance auf den großen Fang ist vertan und die Ruhe kehrt wieder ein.Sie geben alles um den Fisch herauszuziehen doch am Ende bricht die Angelrute...
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film an sich handelt über das scheitern eines Fischfanges zweier Angler.Angeln heißt: in der Sonne sitzen, Bier trinken, schlummern, einfach nix tun.So wird sich auch hier nix tun. Außer ein Fisch beißt an, und die Rute auseinem alten Ast bricht. Aber was solls, es ist ja nix passiert.0Fuck Me? Fuck You!Regie: Stefan BrönnekeProduzent: Stefan BrönnekeKontakt:Stefan BrönnekeLänge: 7Format:35mmJahr: 2004Genre: Genremix-Kurzfilmspass mit Psycho- und Splatterelementen.Inhalt: Karrierefrau wird von ihrem arroganten menschen-verachtenden Chef gefeuert, und ihr Selbstmitleid verwandelt sich in tödliche Rache, die für das Publikum in einer schockierenden Überraschung gipfelt.warum gescheitert:Dieser Film konnte sich aufgrund des Titels nicht recoupen.



Titel: Die Ausstellung
Regie: Juliane Zelwies
Genre: eine inszenierte Dokumentation
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Juliane Zelwies / UdK Berlin
Format: Beta SP
Länge(min): 19:
Ansprechpartner:  Juliane Zelwies
Inhalt: Die vier Preisträger des Kunstpreises, den das Energie-Unternehmen ELUX jährlich vergibt,sind eingeladen, die noch offenen Fragen zu der geplanten Ausstellung zu klären. Als derAbteilungsleiter das Treffen überraschend verläßt und die Künstler mit der Moderatorin zurückbleiben, wird klar, dass nicht einmal die Grundlagen der Ausstellungsmodalitäten abgesprochen sind:Während die Firma das Thema für die Ausstellung vorgeben möchte, bestehen die Künstlerauf ihrer künstlerischen Freiheit. Das Wissen um die Sinnlosigkeitund Redundanz aller in der Folge entwickelten Ideen macht das Treffen für alle Beteiligtenzu einem hoffnungslosen Alptraum.
Warum gescheitert und Rezension:  Das Scheitern eines kuenstl. Projekts /einer geplanten Ausstellung ist das Thema des FilmsWer jemals ein Brainstorming, einSeelenstrip mit gruppendynamischerSinnfindung erlebt hat, der wirdkreischend aus dem Kino laufen.Die Landshuter Allee auf- und abrennen undden vorbei rasenden Autos hinterher brüllen:Oh Gott! Warum habe ich nicht Mathematik studiert!Die stumpfe Trockenheit einer gewollt kreativenAusstellungsfindung des Energiekonzerns lässttiefer blicken, als das Feigenblatt gesellschaftlichenPseudokunstanspruches erlaubt.Ein Laptop namens Ich.Ein Keksverschlucker.



Titel: Die Schwestern von Schloß Rosensteig
Regie: Dietrich Brüggemann
Genre: Schwarze Komödie
Produktionsjahr: 2003
Produzent: Gesine Reicherstorfer
Format: dv
Länge(min): 10
Ansprechpartner:  Dietrich Brüggemann
Inhalt: Zwei Frauen sehen jede Woche die gleiche Fernsehserie. Als der Hauptdarsteller vor ihrer Tür steht, kommt auf einmal Schwung in ihr Leben.
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film wurde bei allerhand Festivals eingereicht, aber bei keinem einzigen gezeigt. Noch nicht einmal die jährliche Werkschau der HFF Potsdam, wo er entstand, wollte ihn zeigen. Dabei ist er eigentlich ganz lustig. Vielleicht ist er auch einfach nicht zu verstehen.Diese böse, aber gelungene Persiflageauf die „Die Truman Show“ von Peter Weir,geht in Ansatz und Ausführung erheblich weiterals alle anderen Vorgänger diese Genres. Denn die Traumwelt ist nicht das Abbild von Wirkwelt oderumgekehrt, sondern sie ist identisch. Selbstgleich.Die totale Säkularisierung der abstrakten Filmwirklichkeit.Dabei macht es überhaupt keinen Unterschiedin welchem Film man gerade ist.Der eine ist genauso wahr oder unwahrwie der andere, so echt wie waghalsig, halsbrecherischoder mörderisch.... wie der andere, aber diese Einstellung:wenn er in die Wohnung gezogen wird,wie die Spinne sein Opfer...



Titel: Die Wittelsbacher
Regie: Stephan Hartwig, Bohdan Graczyk
Genre: Drama
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Michael Wolf
Format: 35mm
Länge(min): 90
Ansprechpartner:  Stephan Hartwig
Inhalt: Theo lebt in München unter der Wittelsbacherbrücke. Er hat mit dem Tod seiner Tochterbei einem Autounfall vor einigen Jahren einen traumatischen Schicksalsschlag erlitten.Seitdem versucht er, seinen Kummer im Alkohol zu ertränken. Sein Leben ändert sich plötzlich,als eines Tages die zehnjährige Alina bei ihm Zuflucht sucht. Während Theo beginnt, sich rührend und liebevoll um die kleine Ausreißerin zu kümmern, muss er seine zurückgezogene Haltung aufgeben und sich den Problemen stellen - denen des Mädchens und seinen eigenen. stab:Wilfried Labmeier (THEO)
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film konnte nur zustande kommen, weil alle Beteiligten (und das waren recht viele, wenn man sich den Abspann anschaut) auf ihre Gage verzichtet haben. Wir hatten gehofft, den Leuten und uns natürlich auch nach einem Fernsehverkauf zumindest einen Teil des Geldes zahlen zu können.Mittlerweile haben wir siebenmal beim BR angefragt. Das .1. Mal vor Beginn der Dreharbeiten.2. Mal nach Fertigstellung des Films.3. Mal nach der Zusage durch das Filmfests München, den Film in der Reihe neue deutsche Kinofilme zu zeigen.



Titel: Die zwei Gesichter einer Welt
Regie: Henrik Dören
Genre: Moderne Fiktion
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Henrik Dören
Format: V-CD
Länge(min): 23
Ansprechpartner:  Henrik Dören
Inhalt: Ein junger Mann durchschreitet auf der Suche nach dem Sinn des LebensExtreme und erfährt dabei, in sich zerrissen, die scheinbare Dualität jeglicher Existenzund versucht diese zu transzendieren.
Warum gescheitert und Rezension:  Wie schon meine Ausbildung im Bereich Film damals mangels antechnischer Perfektion und dem meisten Publikum unzugänglichen Tiefen undAussagen, die stets zerfleischender Kritik begegnen.Hermann Hesse hat schon immer die Jugend inspiriert.Warum also nicht auch die filmende Jugend?Vor allem da Hesse und Dören beide sich selbst zum Inhalt ihrer Arbeit machen. Mutig und ungewöhnlich. Warten wir mal bis Henrik Dören den Steppenwolf entdeckt. Der war in seiner kreativsten Zeit bereits 50jahre, aber wenn unser junger Filmemacher den Tiefsinn, den Zweifel, die charmante Naivität und den Willen zur Vervollkommnung seiner filmtechnischen Fähigkeitenbeibehält, dann kann es nur ein Gewinn sein.(hwmueller)0AbschiedRegie: Marion PfeiferProduzent: Marion PfeiferKontakt: Marion Pfeifer



Titel: Dienstag
Regie: Manuel Gernaert
Genre: Milieu Komödie
Produktionsjahr: 2002
Produzent: Manuel Gernaert
Format: DVD oder Mini DV
Länge(min): 15.
Ansprechpartner:  Manuel Gernaert
Inhalt: Die Frage des Vertrauens!Der Film geht der Frage wem man in einer vertrackten Situation im Bezug auf Leben und Geld vertrauen schencken kann, und warum vertrauen entsteht.Zack, ein etwa 23 jähriger, muß für einen Dreogendealer Kuriergänge ableisten. An seinem anscheinend letzten Tag läuft einiges Schief, und Zack muß sich blitz schnell entscheiden, wem er totales Vertrauen schenken kann.
Warum gescheitert und Rezension:  Dienstag ist als Bewerbungsfilm für eine deutsche Filmhochschule gedreht worden.Das Scheitern: Eine Absage der Filmhochschule. Der Film ist seid dem bloß auf zwei kleinen privaten Filmfesten gelaufen, und ist auch niemnals einem Sender zur Vorführung angeboten worden, da er "ansich" nie dafür produziert worden ist. Ein Film ist für meine Begriffe dann gescheitert, wenn er keinen wirklichen Zugang zu einem kritischen Publikum gefunden hat, und "Dienstag" sucht bisweilen immer noch seine Chance sich zu beweisen!Dieses witziges Spiel mit den Kameraperspektiven erzähltden nettesten Einkauf seid es Schokolade gibt.Wenn auch das eigentliche Geschäft ein wenig mitUmständlichkeiten verbunden ist, so ist das Happi-Endumso schöner. Kurzweilig.(hwmueller)0JOY`S JOYRegie: Neelesha BarthelProduzent: Linda KornemannKontakt: Neelesha Barthel



Titel: DIY (on yBa)
Regie: Christian Asbach und Nina Samuel
Genre: Dokumentarfilm
Produktionsjahr: 2003
Produzent: Christian Asbach und Nina Samuel
Format: VHS,MiniDV, Super8
Länge(min): 60
Ansprechpartner:  Christian Asbach
Inhalt: Berliner Studenten fahren nach London, um von Zeitzeugen mehr über die young British artists zu erfahren, die in den 90ern mitgeholfen haben,das Bild der Britischen Kunst neu zu formen.Eine dialogische Montage über Kunst+Medien, Pop+Kommerz, Britishness+Ironie - und über Netzwerke.darsteller/stab/kamera: projekttutorium "the fate of yba" der berliner universitäten
Warum gescheitert und Rezension:  Gescheitert an der Verbindung dreier Formate, die unterschiedliche inhaltliche Aussagen und Erzählebenen widerspielgeln sollten, von denen eines (VHS) von entsprechenden Institutionen abgelehnt wurde. Zugegebenermaßen ist in diesen Sequenzen der Ton aufgrund technischen Delitentatismus nicht gelungen. Weiteres Scheitern aufgrund von zu viel Information im Gegensatz zu Infotainment, so die Kritiker.Diese Dokumentation des Aufbruches in den 90zigern imvermufften Engelland eines John Majors lässt auch uns hierhoffen, das der Laura Ashley Stil nur eine vorübergehendeeinfallslose Laune des Postbürgertums bleibt.Das sich junge englische Künstler aufgemacht haben, mit demStrom der aktuellen Medienrezeption zu schwimmen, um schnellerins Meer des Erfolges zu gelangen, ist beachtlich.Zumal dies ganz im Wiederspruch zu den sonst so KritikVerwöhnten Kontinental-Kunstproduzenten steht.Doch die Resonanz ist bis heute zu vernehmen.Was wäre aus unserer Werbelandschaft ohne diesen Einschnittgeworden. Kunst als Ware; als Marke, als donnerndes Event.Die teilweise extrem schlechte Bildqualität macht diese Unruhenur noch stärker und verleiht dem Film die Patina des Provisorischen.



Titel: DÖNERKEBABUJA
Regie: Gürkan M. Önal & Johanna Straub
Genre: Ethnogroteske
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Gürkan M. Önal & Johanna Straub
Format: 16mm / DVD
Länge(min): 13
Ansprechpartner:  Johanna Straub
Inhalt: Die Geschichte eines japanischen Dönerlehrlings im Berliner Wedding.
Warum gescheitert und Rezension:  Die Gesellenprüfung hat es ganz schön in sich. Besonders der praktische Teil.Dieser Film bedient wahrlich fast alle Vorurteile gegen den deutschen Osten:Ein Asiate, vermutlich Vietnamese holt sich aus dem bundesdeutschenMeinungsführer, dem Zentralorgan der Post-Intellektuellen, dem Spiegel also,eine Anzeige für eine Lehrstelle als Dönerverkäufer. Und wie die Ironie es will,landet unser Held in einer Frittenbude, am Rande einer unsubventionierten Platte(Hochhaus),welche mit dem so geliebten ostdeutschen Charme nicht geizt. (wir befinden und immer nochin einem sozialkritischem Kontext) Das Geschäft geht schlecht. Klar wir sind im Osten.Da wird gemeckert, gemuffelt und schräg geschaut.Aber wie die Asiaten eben sind: gleichmütig und fleißig.Das krasseste Gegenteil zu den Ureinwohnern dieser Zonen.Das sollte Zündstoff für Reibereien und den üblichen standardisierten Sozialvergleich-gültigungsreflexen bundesdeutscher Wir-sind-ja-so-tolerant-Journalisten geben, denkt man.Stimmt aber nicht.(Obwohl: der Spiegel liegt immer noch auf dem Tresen)Es dauert nicht lange, da übernimmt unser Held den Laden, hat schnell Angestellteund man fragt sich : warum?Klar, er hat gelächelt, das Geheimnis seines Erfolges: Lächeln. Einfach mal freundlich sein.



Titel: Externum
Regie: Michael Wolf
Genre: Horror
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Natalie Gräfin Lambsdorff
Format: Mini-DV
Länge(min): 9:1
Ansprechpartner:  Michael Wolf
Inhalt: Es ist schon sehr spät, als Kathrin endlich nach Hause kommt. Etwas stimmt nicht mit ihr: Sie ist nicht nur müde und erschöpft, sondern auch nervös. Als sie sich beim Öffnen einer Pillendose schneidet, dringen plötzlich unheimliche Geräusche aus dem ersten Stock. Etwas ist passiert.
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film handelt von einer gescheiterten Beziehung mit furchtbaren Folgen und ringt zugleich mit einem kryptischen Erzählkonzept, das eine Situation höchster Desorientierung zu umschreiben versucht und darüber selbst verloren zu gehen droht.Eines der ersten Bilder: Kameraperspektive, rechts oben von der Decke. Vor uns:die Tür, links ein Apfel(Adams Apfel?). Sie kommt aus der Dunkelheit nach Hause.Man hört aus der Ferne Züge vorbeifahren. Sie ist allein. Ihr Lebenspartner immernoch unterwegs. Plötzlich geht in der Trip ab. Genährt aus Eifersucht und Einsamkeitüberschlagen sich die Bilder in Ihrem Kopf. „Shining“ im trauten Heim. Am Ende,sie hat es erkannt, sie muss aus der Wohnung raus, sofort, damit sie nicht wahnsinnigwird. Raus aus der gemeinsamen Wohnung und plötzlich steht ihre vermeintlicheWidersacherin vor der Tür. Jetzt muss sie ganz schnell die Augen schliesssen und allesvergessen. Diese perfekt inszenierte weibliche Hysterie(Mutterwut) von Michael Wolf ist soalltäglich, das man davor Angst bekommen könnte. Die Angst des Seins vorm Dasein,ist der Schuss Phantasie in unserem Bildercocktail aus Stephan Kings Horrorkabinettund frühkindlicher Kellerangst. Weiter so.(hwmueller)0KontaminationRegie: Michael WolfProduzent: Natalie Gräfin Lambsdorff



Titel: FAUSTRECHT
Regie: H. Christian Haslecker, Christian Genzel
Genre: Fiction: Action/Drama/Symbolfilm
Produktionsjahr: 2005/06
Produzent: H. Christian Haslecker
Format: MiniDV / DVD
Länge(min): 5
Ansprechpartner:  H. Christian Haslecker
Inhalt: In brutalen Bildern stellt FAUSTRECHT die Frage nach den Grenzen der menschlichen Grundrechte in einer Gesellschaft.
Warum gescheitert und Rezension:  über die Metaebenen eines Films reden will. Dazu ist meist hinterher leider auch keine Zeit...Diese Parabel über den Kampf letzten freiheitlichen Ressourcenzeigt, das Grundrechte eine Frage des Standpunktes, oder besser derStellung im Gefüge ist und das eine Demokratie immer robuste Argumente braucht. Ein faustdickes Lehrstück postdemokratischer Willkür.(hwmueller)



Titel: Figur und Grund
Regie: Harald Holstein
Genre: Experimental
Produktionsjahr: 2003
Format: Mini Dv
Länge(min): 7
Ansprechpartner:  Harald Holstein
Inhalt: Eine Frau steht vor wechselnden Hintergründen und macht die Begriffe Raum, Wohnort, Heimat, Hintergrund, Grund und Begründung verbal zum Thema. Sie scheitert in der Identifikation mit ihrer räumlichen (sozialen, städtischen?) Umgebung, sie findet keinen passenden Ort, keine Orientierung und gibt die Bindung an Heimat, an Hintergründe, an Gründe auf.
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film hat eine ungewöhnlich Filmsprache, die in ihrer extremen Schitttechnik zuerst befremdet. Die ganze Anlage ist sehr minimalistisch und abstrakt, was nicht für alle ein konsumierbarer Reiz ist. Bild und Text erklären sich nicht gegenseitig. Der Film gibt wenig Bezüge zu einer konkreten Wirklichkeit, ist bewußt offen, allgemein und vielschichtig gehalten, bietet dafür aber Raum für Interpretation und Assoziation.Diese Aufschlüsselungs- und Übersetzungsarbeit wollen nur wenige leisten, daher ist der Film zum Scheitern verurteilt, denn auch für die 7 Minuten braucht man Geduld.Der große russische Male Alexej von Jawlensky malte, als erkrank im Alter den Pinsel nicht mehr halten konnte immer das gleiche Motive.Eine abstrakte Figur, ein Gesicht, mit den unterschiedlichsten Hintergründen.Das war der Grund warum er weiterlebte....Und nicht wahnsinnig wurde...Dieses filmische Expose von Harald Holstein ist solch eine Meditation:Er zeigt eine reflektierenden Frau vor unterschiedlichen Hintergründen.Sie erklärt: „Ich bin nur durch Hintergrund. Er ist das Denken, das Zuhause.Ein Verlassen wäre grundlos.“ Denn er ist der Grund des Seins.Doch unzählige, unbestimmte Hintergründe ist Rauschen, grundloses Rauschen.Dann, wenn der Hintergrund(z.b. Mauer)einmal bleibt: dann erst wird das Sprachspieloffenkundig. Ich habe mich verlaufen, Gründe halten mich fest. Sprachliche, faktische,irdische...bildliche. Wo ist der Ariadnefaden brüllt sie:



Titel: Four-Act Play
Regie: Samir Kandil
Genre: sophisticated comedy
Produktionsjahr: 2003/04
Produzent: Samir Kandil
Format: MiniDV
Länge(min): 60
Ansprechpartner:  Samir Kandil
Inhalt: Hollywood 1940. Orson Welles ist der Star des Augenblicks - und das, obwohl er noch keinen einzigen Film gemacht hat.Der Druck des Studios auf sein "neues Wunderkind" wächst täglich, während zeitgleich alle seine Vorschläge für einmögliches sujet abgelehnt werden.Freunde raten ihm, den Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz hinzu zu ziehen, der als Profi gilt und meist im Verborgenen arbeitet.Welles sucht Mankiewicz auf, aber Mankiewicz will nichts vom Plan eines gemeinsamen Drehbuchs wissen. Er hat überhaupt genug von Hollywood und würde viel lieber "wie Chechov" Vierakter schreiben, anstatt den Rest seines Lebens mit der ewigen Gleichförmigkeit der Drehbuch-Dreiakter zuzubringen.Andererseits scheint Welles genau den Film machen zu wollen, zu dem seit zehn Jahren ein Drehbuchentwurf von niemandem eingesehen in Mankiewiczs Schreibtischschublade liegt.
Warum gescheitert und Rezension:  1. "Four-Act Play" ist bei sämtlichen deutschsprachigen Filmfestivals, die den Machern bekannt waren, eingereicht und abgelehnt worden.2. Alle öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben es abgelehnt, den Film zu zeigen. Einzig der WDR hätte ihn gern zusammen mit "Citizen Kane"an Orson Welles 90. Geburtstag gezeigt, aber die Rechte liegen beim ZDF, das es letztendlich ebenfalls abgelehnt hat, dem Film eine Chance zu geben.3. Zu Orson Welles 90. Geburtstag haben wir den Film deutschen Programmkinos angeboten. Ein einziges (Brotfabrik, Berlin) hat ihn ins Programm aufgenommen, obwohl von "Citizen Kane" momentan keine Kino-Kopie zu bekommen ist.4. Die Filmförderungsanstalten haben es abgelehnt, die Produktion dieses Films zu unterstützen. Die gesamte intendierte Machart sei unzeitgemäß und dem Medium Film unangemessen.5. Der Film hat bis heute nicht einen Bruchteil seines - privat aufgebrachten - Produktionsbudgets eingebracht. Er liegt in einer sauberen und tontechnisch einwandfreien Fassung



Titel: Fuck Me? Fuck You!
Regie: Stefan Brönneke
Genre: Genremix-Kurzfilmspass mit Psycho- und Splatterele
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Stefan Brönneke
Format: 35mm
Länge(min): 7
Ansprechpartner: Stefan Brönneke
Inhalt: Karrierefrau wird von ihrem arroganten menschen-verachtenden Chef gefeuert, und ihr Selbstmitleid verwandelt sich in tödliche Rache, die für das Publikum in einer schockierenden Überraschung gipfelt.
Warum gescheitert und Rezension:  Dieser Film konnte sich aufgrund des Titels nicht recoupen. Der gewählte Titel ist ein NoGo. Alle Verleiher, Sender (bis auf 13th Street) und große Festivals wie z.B. Oberhausen winkten ab. Selten half der Altenativ-Titel "FMFY" z.B. bei der FSK-Freigabe ab 12 (wacker erkämpft, war ursprüngl. ab 16).Schöne neue Welt. SM zum Nachtisch.Frauenpower oder wie verfasse ichein richtiges Kündigungsschreiben?Diese enorm gut inszenierte Satire aufden fightclub von David Fincher ist mindestensgenauso gut, wie sein Vorbild.Stefan Brönneke versteht was davon,die Bilder zu verdichten undeine brutale Spannung zu erzeugen.Man sollte ihm mit verbundenen Augen,Ohren und Atemwege, ein größeresVenture-Capital-Budget zu Verfügung stellen.Ihm freie Hand für eine große Produktion lassen.Nicht nur Wolfgang Petersen müsstesich warm anziehen. Nein! Auch diedeutschpessimistischen Arzifarzis und Kunstgifunkzis,die den deutschen Film so gerne am Boden sehen,weil es ihnen in ihrer Kurzsichtigkeit leichter fällt,auf ihn herab zu spucken....



Titel: Für'n Apple und'n Ei
Regie: Kathrin Gnorski
Genre: Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Torsten Hölzel
Format: 16:9
Länge(min): 9
Ansprechpartner:  Kathrin Gnorski
Inhalt: Für'n Apple und'n EiIst ein experimenteller Kurzfilm, der anhand von Rene Marguerites surrealistischenSymbolik über den Wert der Arbeit philosophiert.
Warum gescheitert und Rezension:  abgelehnt. Einzig auf dem Festival der Nationen in Österreich wurde er gezeigt. Dortist er aber von der Jury, ohne plausible Begründung, abgelehnt worden. Vielleicht warihnen die, an Rene Marguerite angelehnte, Symbolik kein Begriff und somit ein Dorn imAuge.Wer arbeitet schon gern für´n Apple und´n Ei?Zumal Kunst zwar schön ist, aber Arbeit macht!Ein unterhaltsamer Diskurs über die Arbeit.



Titel: GOSCH FROSCH
Regie: Uli Boettcher/Alex Niess
Genre: Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: FROT-Film
Format: DVD
Länge(min): 22
Ansprechpartner:  Uli Boettcher
Inhalt: Zwei Freunde haben mit ihren Frauen dasselbe Problem. Es fällt ihnen schwer, ihren besseren Hälften zuzuhören oder sie gar zum Schweigen zu bringen. Bis sie in einer Kneipe einem Mann begegnen, der es versteht, seine wunderschöne, faszinierende Frau mit einer Zaubergeste verstummen zu lassen. Wieder zu Hause, versuchen die beiden, es ihrem Meister gleich zu tun. Aber das Ergebnis ist nicht das erwartete...
Warum gescheitert und Rezension:  Die Geschichte erzählt von zwei Männern, die einen großen Plan verfolgen und daran scheitern.Ein weit verbreitetes Vorurteil besagt:Frauen sind die kommunikativeren Menschen.Das stimmt aber nicht. Sie reden nur mehr.Könnte man mit frechverzogenen Mundwinkel sagen.Und es kann einem ja nichts mehr passieren:denn das schöne an der Emanzipation ist ja,das man nun keine Rücksicht mehr nehmen muss.Und zugegeben, es ist ein wenig was dran:das frustrierte Ehefrauen die schöne Tendenz haben,ihr Leben auf so kollegiale Weise zu teilen.Mitunter fragt sich manch ein Bierathlet auf derCoach: wozu zahle das ich da eigentlich noch GEZ?Denn Männer können schweigen und lächeln.Ja, und eben Bier trinken.Diese Stille ist nicht, wie fälschlicher weise angenommen:die kraftlose Leere des hart arbeitenden Familienoberhaupts.



Titel: I focus on a project
Regie: Frank Henne
Genre: Dokumentarfilm
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Frank Henne
Format: DV
Länge(min): 45
Ansprechpartner:  Frank Henne
Warum gescheitert und Rezension:  Ja, endlich mal das Thema auf den Punkt gebracht: das Scheitern...Wenn man kein Projekt hat, einfach darüber ein Film machen.Ein Projekt machen: Das l´art pour l´art der Arbeitslosigkeit.Protagonist, Produzent und Weltenbummler, in einem.Die Umwelt derart mit der Kamera zu nerven, bis man was auf die Nase bekommt.Und das noch filmt! Weiter kann man den Nerven des Realities nicht spannen.Mit offen Visier von heimischen Wäldern zum Dalai Lama.Übern Berge, Seen, und Wirtshäuser:Und niemand hat ne Antwort auf deine Frage!Das Resultat des Optimisten, des Weltbejahers:Du kannst es nur machen, selber machen und scheitern...0Lieber Frank Henne,Danke für das Vademecum unseres Festival:Leute: so schön kann scheitern sein...



Titel: imago
Regie: Katrin Beckmann
Genre: Dramatische Komödie
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Katrin Beckmann
Format: 4/3; miniDV
Länge(min): 05:
Ansprechpartner:  Katrin Beckmann
Inhalt: Der Schriftsteller versagt in der Inszenierung seiner weiblichen Hauptfigur. Fiktion wird zur Realität. Wenige Zeit später findet er sich allein mit ihr in einem dunklen Raum wieder...darsteller/stab/kamera:
Warum gescheitert und Rezension:  Zu brutalDas geistige Eigentum ist geschützt. Das zweifelt niemand mehr an. Das aber seit „imago“ von Katrin Beckmann auch die Figuren einer geistigen Tat schützenwert sind, wird manch einem Schreiber beunruhigen, der Mehrzahl der Romanheldenund Heldinnen aber eine geruhsame Stunde zwischen Buchrücken und Klappen-text bringen. Wenn die Vorstellung mit der Realität einhergekehrt, lobt dieser Textnämlich den Verfasser mit Überschwang. Was aber, wenn umgekehrt die Realität mit der Vorstellungskraft einen deckungsgleichen Bund schließt? Davon spricht niemand. Denn das ist der Alltag. Die Normalität. Die Einheit der Apperzeption in einem einzelnen Bewusstsein, wie der alte Kant einst glaubte. Denn das unser Verstand analytisch, also mit dem Messer des Logos, die Wahrnehmung in feine dünne Zeit-Scheibchen schneiden kann, war schon weit vor T. Leary bekannt.Das es nun darüber einen Film gibt. Ja, darüber sollten wir uns freuen und auf-hören ewig über Ästhetik zu quatschen....Vielleicht noch: da gab es einen Maler namens Miguel de Santiago, der brachte seinen Gehilfen um, damit er das Leiden und Sterben Christi realistisch malen konnte. Falls, liebe hochgeschätzte Frau Beckmann, Ihnen mal das Thema ausgeht. Was wir nicht hoffen.



Titel: IN DIEM
Regie: beatemariapeters
Genre: Spiel-Filmartige Dokumentation
Produktionsjahr: 2000/2006
Produzent: beatemariapeters/hwmueller
Format: dvd
Länge(min): 53
Inhalt: H. kommt mit vielen Bildern im Kopf . . . der Mythos Indien, den will er dokumentieren. Was er dann erfährt geht weit über diese Arbeit hinaus . . sehr schnell wird klar, das er die Distanz nicht halten kann . . der Organismus Indien verschlingt ihn, zwingt ihn zur Auseinandersetzung, läßt ihn Antworten suchen, wo er noch nicht einmal die Fragen kennt. Die sehr persönliche Reise beginnt nach der Auflösung sämtlicher Vorstellungen über Gott, Götter, Mythos, Schein, Wirklichkeit, Sinn, Ich, Du , Indien . . .
Warum gescheitert und Rezension:  Es gab viele mehr oder weniger nette, auch erkärende Absagen diverser Fernsehsender, die den persön- lichen Umgang der Erlebenden mit dem Erlebten in Indien, nicht nachvollziehen konnten oder wollten.Anschauen, mitnehmen lassen, seicht ruhen und erschreckt aufwachen. In diem: in den Tag....



Titel: Ist es auf Erden?
Regie: Veronika Wenger
Genre: Experimentalfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Veronika Wenger
Format: 16:9
Länge(min): 85
Ansprechpartner:  Veronika Wenger
Inhalt: Jeden Morgen verläßt eine Frau mit einer Tasche ihre Wohnung. Sie geht täglichden gleichen, ziemlich langen Weg. Sie wird beobachtet und verfolgt von einem stillenTypen, der sich mit vier weiteren Typen in ein Musikzimmer zurückgezogen hat. EinGeschäftsmann stellt ihr tagsüber seine Wohnung zur Verfügung und begleitet sie zuverschiedenen Anlässen. Nachts kehrt sie zurück in ihre eigene Wohnung, um dort zulesen. Dazwischen wird Auto gefahren.
Warum gescheitert und Rezension:  Trotz anfangs positiver Reaktionen, interessiert sich im Momentkeinerlei offizielle Seite mehr dafür. Offensichtlich ist die Dauer des Films zu langoder die Geduld der Zuschauer zu kurz. Vielleicht scheitert der Film daran, dass er fürdie Kunst zuviel Film und für den Film zuwenig Film und zuviel Kunst ist?Fassbinder und Godard sitzen auf dem Sofa:Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose, nein!,ein Film ist ein Film ist ein Film, ist ja,ist eine Wiederholung! 25 mal in der Sekunde!Entscheidend ist die Differenz! Zwischen den Bildern!Wahrlich große Fragen die Veronika Wenger hier diskutiert...diskutiert...diskutiert...(hwmuellerlerler)0Der goldene AnzugRegie: Aviva BarkhourdarianProduzent: HFF-PotsdamKontakt: Aviva BarkhourdarianLänge: 18:26



Titel: Jugovina
Regie: Richard Marx
Genre: Kriegsdrama
Produktionsjahr: 2004
Produzent: HMW Cooperation
Format: miniDV
Länge(min): 15
Ansprechpartner:  Lars Henze
Inhalt: Nachdem mitten im Balkan ihr UN-Jeep unter Beschuss geraten ist, machen sich die zwei überlebenden Soldaten auf den Weg, zurück zu ihrem Stützpunkt. Orientierungslos irren sie durch die Wälder, bis sie zufällig auf eine Frau stoßen, die den Weg zum UN-Lager kennt.In einem von Partisanen beherrschten Gebiet aber, ist der Rückweg nicht nur beschwerlich, sondern auch gefährlich!Darsteller/Stab/Kamera:
Warum gescheitert und Rezension:  Ein ambitioniertes Filmprojekt über die Wirren des Balkankrieges, das an seinem Thema und seinen Darstellern scheitert. Die (Laien)Darsteller sind Anfang 20, die "Serbin" spricht Russisch, es läuft Bregovich-Musik auf Polnisch und Zigeunerisch. Er lief auf ein/zwei Festivals, wo er gnadenlos zerrissen wurde. Nähere Infos auch unterwww.hmw-cooperation.de/fjugo.htmlWer den Film sieht, muss erst einmal nach 2 Minuten tief Luft holen.An Realismus kaum zu überbieten, wird ein Überfall auf 3 deutscheUN-Soldaten im Balkankrieg 1995 gezeigt.Auf der weiteren Flucht der beiden Überlebendentreffen sie auf ein fremdes Mädchen.Nun können wir dialektisch geschickt aufgerollt,den Kampf der Natur(Vorurteile) und Kultur(Gewissen) mit erleben,erleiden, denn der Zuschauer erkennt, spürt welch längst überwundengeglaubte Urinstinkte in einem durchschnittlichen Mitteleuropäer schlummern.Doch am Rande eines Blutbades erzählt die junge Frau eine rührende Geschichte:„Im wilden Chaos treffen sich zwei Sterne, die durch ihre Liebe Frieden stiften.“Alfred Döblin sagte einmal: „der zweite Weltkrieg war das Resultatmangelnder Phantasie“ und Märchen(hw)....



Titel: Kill Time
Regie: Carsten Aschmann
Genre: Portrait
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Carsten Aschmann
Format: VD / Beta SP
Länge(min): 17:
Ansprechpartner: Carsten Aschmann
Inhalt: I kill time for a living, that's all I do. KILL TIME ist ein kurzer Film über die großstädtische Langeweile. Isolation und Paranoia beherrschen den Raum. Ein Mensch (gespielt vom isländischen Künstler Sigtryggur Berg Sigmarsson) hetzt seinen Dämonen hinterher und analysiert mit misanthropischem Blick seine Umwelt. In direkter Ansprache wendet er sich an die Kamera und entwirft ein hoffnungsloses Bild: "I tell you people are no good, they are cheap. I hate people." Unschuldig ist hier keiner, die ganze Welt steht auf der Liste, auch der fette Typ von nebenan.Kill Time läßt den Hauptdarstellerim urbanen Bodensatz umherschweifen und bildet den Rahmenfür seine undifferenzierten Attacken.(TEXT: Michael Bruns)
Warum gescheitert und Rezension:  Keine Ahnung! Festival-Jurys begründen nichts wirklich, sondern bedauern ihre Absage. Aufgrund der hohen Anzahl der Filme, konnten sie nicht alle berücksichtigen - eben nett formuliert. Es gab jedenfalls mehr Ablehnungen als Zusagen. Festivaltechnisch ist "Kill Time" mehr gescheitert, der Protagonist im Film ist auch nicht von der Sonne geküßt.Vielleicht ist der Film zu negativ, bedrückt zu sehr, ist zu einfach und zu direkt vorgetragen. Ihr könnt Euch den Film auch Online anschauen,hier: http://www.hula-offline.de/h5stream3.htmlDiese Mischung aus großstädtischer Vereinsamung, totaler Selbstüberhöhung und Reminiszenzen aus„Schweigen der Lämmer“ von Thomas Harris wird durch die amerikanische Patina zu einem latenten Rausch von Gewalt, Kälte und Hoffnungslosigkeit.Der Hamburger Kietz mit rotschwirrenden, aufLiebe lauernden Schmetterlingen bietet die optimalste Vorlage für eine europäische Interpretation des „Pulp Fiction“ an der Waterkant.Das robuste Bilder das Privileg der Amerikaner ist,



Titel: Kontamination
Regie: Michael Wolf
Genre: Horror
Produktionsjahr: 2003
Produzent: Natalie Gräfin Lambsdorff
Format: 16 mm
Länge(min): 6:4
Ansprechpartner:  Michael Wolf
Inhalt: Auf dem Nachhauseweg lässt ein Mann sich von seltsamen Geräuschen in die Tiefe einer Parkgarage locken.Er entdeckt einen übel zugerichteten Bettler. Betroffen und zugleich fasziniert betrachtet er den leblosen Körper. Unvermittelt erwachen die unheilvollen Bilder der Tat zu neuem Leben und entfesseln einen unwiderstehlichen Sog...Buch & Regie: Michael WolfKamera: Namche OkonTon: Daniel Vogelmann, Jochen MikschProduktions- & Aufnahmeleitung: Kristina FrießHerstellungsleitung: Natalie Gräfin Lambsdorff
Warum gescheitert und Rezension:  Ein Film über einen Menschen, der an einer Situation scheitert, der er nicht gewachsen ist.Ein gescheiterter Film, dessen vage Erzählweise oft Unsicherheit, Befremden und Erklärungsnot auslöst.Das von der physischen Welt abgenabelte Müttersöhnchen, das Pokerfaces,das mit der Tastatur bewaffnet gegen Rest der Welt kämpft, ja, diese erobert,ist der erfolgreiche junge Jetztzeithürdenspringer. Er wähnt sich in einersakrotanen Arena. Seine Blicke, die Pinzetten des Selbstekels nehmen dieUmwelt als tote Materie wahr. Nüchtern und unbeteiligt, schmerzlos undunempfindsam. Doch dann bricht die Lust plötzlich aus ihm heraus.Die Lust all den Ekel, sich selbst, zu erschlagen. So perfide es klingt, in demMoment wo unser Vorzeige-Tom-Cruise den Penner erschlägt, ist er für einenMoment Mensch. Noch im Ausholen des Schlages mit der Eisenstange und kurzdanach, als er sich übergeben muss. Doch er besinnt sich, ist sich seiner Stellungim Weltgebäude bewusst, und wendet sich zum Ausgang das Tempotaschentuchin Hand bereit. Michael Wolf erzählt in höchst komprimierter Form dasPsychogramm eines Massenmörders, der deshalb ein so nettes, sympathischesund bürgerliches Leben führt, weil er es gelernt hat, sich zu verstecken, hinterall den Masken die uns täglich umgeben. Michael Wolf diskutiert hier auch sehr



Titel: Kopfsache
Regie: Doron Wisotzky
Genre: Komödie
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Lena Arens & Bogdan Büchner
Format: 16mm
Länge(min): 10
Ansprechpartner:  Doron Wisotzky
Inhalt: Was, wenn die schönsten Geschichten doch das Leben schreibt?Der ehemals erfolgreiche Autor Merdan steckt in einer Schaffenskrise. Die ersteDrehbuchfassung ist längst überfällig, der Produzent sitzt ihm im Nacken und trotz alleresoterischen Hilfsmittel ist ein erlösender Einfall nicht in Sichtweite. Und gute Ideenfallen ja leider nicht vom Himmel, oder doch?darsteller/stab/kamera: DarstellerBen Christian NätheMarie Emily BehrAutor Erdal Merdan
Warum gescheitert und Rezension:  Die Figuren scheitern an ihren eigentlichen Zielen, um am Ende0etwas anderes zu gewinnen...Das Leben im Allgemeinen und im Besonderen ist viel engmaschiger vernetzt,



Titel: Kosher
Regie: Doron Wisotzky
Genre: Kurzspielfilm
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Lena Arens & Bogdan Büchner
Format: S16mm
Länge(min): 8
Ansprechpartner:  Doron Wisotzky
Inhalt: 3:00 Nachts. Tim hat die letzte S-Bahn verpasst und muss durch die Nacht nachHause laufen. Nach einigen Metern und einer gesteigerten Aufmerksamkeit für dieGeräusche der Umgebung, hört er plötzlich hinter sich Schritte...
Warum gescheitert und Rezension:  Ein gescheiterter Überfall mit gutem Ausgang...Sprichst du spanisch, ist die erste Frage die der Überfallene sinnfälliger weise dem Halter einer Pistole stellt.Offensichtlich fließen hier lateinamerikanische Erfahrungen mit ein. Aber weit gefehlt. Der Räuber ist Israeli.Doch sie befreunden, weil beide mittellos. Wäre die Thematik nicht zu heikel und hätte der überfallene Parkerträgerein Palästinesertuch getragen, dann wäre der Film zu einer



Titel: Lauras Bilder
Regie: Daniel Rossberg
Genre: Mystery-Thriller (Kurzfilm)
Produktionsjahr: 2003
Produzent: Daniel Rossberg
Format: Digi-Beta
Länge(min): 22
Ansprechpartner:  Daniel Rossberg
Inhalt: Als Laura zu sich kommt, findet sie sich in einem kahlen Büroraum wieder. Ein Mann stellt ihr seltsame Fragen, auf die sie keine Antworten weiß. Irgendetwas ist geschehen, aber ihre Erinnerung ist lückenhaft. Und wer ist der Mensch auf dem Foto, das sie angeblich geschossen hat?Die Welt um sie herum scheint irgendwie fremd geworden zu sein und als sie nach Hause kommt, wird sie mit einer neuerlichen düsteren Wendung ihres Schicksals konfrontiert. Diese scheint irgendwie mit ihrer Leidenschaft fürs Fotografieren zusammenzuhängen. Um so schlimmer also, daß sich ihre geliebten Bilder auf seltsame weise verändern.Lauras Bilder ist eine Parabel, die sich auf der einen Seite mit der subjektiven Wahrnehmung der Realität, auf der anderen mit der scheinbaren Objektivität von Fotografien beschäftigt. Die Grenzen zwischen Betrachter und Betrachtetem verschwimmen allmählich und lassen irgendwann nicht mehr erkennen, was Einbildung und was Wahrheit ist.
Warum gescheitert und Rezension:  "Lauras Bilder" scheiterte wahrscheinlich in erster Linie an der Länge. Die Thematik des Fotografierens, ihre Leidenschaft



Titel: Lockruf
Regie: Werner Theodor
Genre: dokumentation
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Werner Theodor
Format: dvd
Länge(min): 20
Ansprechpartner:  Werner Theodor
Inhalt: ein junger mann will das gold der kelten (so hat er es sich vor jahren als kind vorgestellt ) mit einer suchsonde finden-vorort in thüringen wird er jedoch sofort krank-das filmteam (gleichzeitig goldsuchteam) lässt den kopf nicht hängen ...
Warum gescheitert und Rezension:  es waren drei episoden geplant- der redakteur aus berlin ist abgesprungen - ich habe mich dann entschlossen auf eigene faust und nach eigenen terminen zu filmen - der hauptdarsteller wurde sofort krank- gold wurde nicht gefunden - die sender haben den fim abgelehntZwei Stadtindianer aus Hamburg und ein Rädelsführer aus Ostdeutschland machen sichim deutschen Osten auf die Pirsch. Sie suchen im Sandkasten der Kelten einen Schatz.Der Eine wird krank, die Anderen machen auch keinen guten Eindruck.Alles konzentriert sich schließlich auf die Reparatur des Exkursions- oder besserFluchtfahrzeuges. Wären da nicht die tiefen philosophischen, weltanschaulichen undhistorischen Erörterungen am Lagerfeuer, könnte man meinen, die Buben machten nur Urlaub.Denn weder Schatz noch ne Tüte voller Dop waren gesichtet.Obwohl beides immerfort schwer in der Luft lag.(hwmueller)0DIY (on yBa)Regie: Christian Asbach und Nina SamuelProduzent: s.o.Kontakt: Christian AsbachLänge: 60min



Titel: männerstadt im neissetal
Regie: rené beder + arielle kohlschmidt
Genre: doku
Produktionsjahr: 2005
Produzent: arielle kohlschmidt / rené beder (pgf)
Format: DV
Länge(min): 45
Ansprechpartner:  rené beder
Inhalt: ein männerchor in den keiner mehr eintritt in einer gescheiterten stadt
Warum gescheitert und Rezension:  keiner wollte auf uns hören. mit dem geld für eine reisebeschreibung kann man nich noch einen film machen. entweder oder. aber das spiel hiess beides oder nichts. also ein pilotfilm. dafür zu gut geworden - der lacher der saison - aber unverkäuflich.Deutschland ein Wintermärchen;:Der Chor singt: lebe wohl du schöner deutscher Wald.So singt es 30 km südlich von Cottbus in der Grenzstadtzu Polen, in Bad Muskau.Singt es, als wäre nichts geschehen, als bliebe die Zeit stehen.Keine DDR, Kein Wende, kein Untergang in einen dritte Weltstand.Im Kontrast zum boomenden Nachbarn in Polen, kommt Wehmut auf.Letzte Heimstatt von Menschen, die Angst vor sich und der Zukunft haben.Der Chor ist der Ort, wo der Mann, das findet was er sucht:Nichts. Das Nirwana. Keine Auseinandersetzung, jeder Streit wirdentschärfend verlacht, denn nur das eine Gefühl in bestimmend:Ja nicht allein zu sein.Selbst die teilweise extrem subjektive Kamera kann den Menschennichts Privates, Persönliches entlocken.



Titel: Männlich, ledig, jung sucht...
Regie: Nikolaus von Uthmann
Genre: Komödie
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Nikolaus von Uthmann
Format: 16mm/35mm
Länge(min): 15
Ansprechpartner:  Nikolaus von Uthmann
Inhalt: Percy hängt einem Traum nach: Raus aus der versifften WG, ab in die eigenen vier Wände. Doch es soll nicht irgendeine Wohnung sein: mindestens zwei Zimmer, Altbau, Balkon, Parkett, gute Lage. und das in München, wo ständig tausende Wohnungen fehlen und jedes schimmelige Loch einen Mieter findet!Bei Wohnungsbesichtigungen tritt Percy gegen zahllose Interessenten an. Jeder versucht, das Gefallen des Maklers zu gewinnen - nicht irgendeines Maklers. Die besten Objekte vergibt Lokalpolitiker Arthur Goldt.Doch Besichtigung nach Besichtigung geht Percy leer aus. Zu jung, zu single, zu männlich, zu flippig - auch bemühte Versuche, den Idealmieter darzustellen, schlagen fehl. Die Wohnungen scheinen immer an Bekannte Goldts zu gehen.Eine fixe Idee übermannt Percy: er muss Goldt kennenlernen, seine Zuneigung gewinnen. Unterstützt von der Zeitungsverkäuferin Jasmin stürzt sich Percy in immer absurdere Aktionen. Er versucht sich im Golf, Hobbyauktionär, Wahlkampfhelfer. Und er scheint auf dem richtigen Weg zu sein, wäre da nicht.
Warum gescheitert und Rezension:  Thema: Wohnungssuche in München: Scheitern unvermeidlich. Abgelehnt bei fast allen deutschen Festivals.Eine münchener Wohnungssuchklamotte von der besseren Art.Der Traum von der Wohnung zerplatzt – Peng! : Im Knast.Fast, ja fast eine Neuauflage von Kafkas „vor dem Gesetz“.Herein, oder heran kommt nur, wer Beziehungen hat.Unser Held (Jens Atzorn) hat nur Mut und Phantasie.Das reicht für eine witzig erzählte Geschichte,kurzatmig und unterhaltend.Genau das Richtige, um sich auf den münchener Leichtsinnvon Sonne, Leopoldstraße und Skifahren zu freuen.Jung und unverkrampftes Kino.Und das man mit Ehrlichkeit hier nicht weiter kommt,ist ja völlig unerheblich. Schließlich wird die Vetternwirtschaftim „Spezi“-ellen seid Jahrzehnten, Jahrhunderten erfolgreichpraktiziert. Ja ist ein Teil des Lokalkolorits, wenn man davonausgehen darf, dass schwarz(wie diese Komödie) eine Farbe ist.



Titel: Mansons Dream
Regie: Florian Scheibe
Genre: Tragikkomödie
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Deutsche Film- und Fernsehakademie
Format: 35 mm
Länge(min): 30
Ansprechpartner:  Florian Scheibe, Tel.: 030-69567483
Inhalt: Sven Baader hat eigentlich alles, was man braucht, um glücklich zu sein: viel Geld, eine eigene Firma, eine tolle Wohnung. Trotzdem hat Sven kein anderes Ziel, als sich das Leben zu nehmen - doch das ist an seinem Geburtstag gar nicht so einfach...
Warum gescheitert und Rezension:  Mit "Manson´s Dream" hatte ich das unbescheidene Ziel, dem deutschen Film nach 1945 jenen Humor zurückzugeben, den er durch die Vertreibung von Ernst Lubitsch und Billy Wilder ins amerikanische Exil verloren hat. Mit dem Film wollte ich beweisen, dass es auch hierzulande noch mehr gibt, als schenkelklopfende Bratzkomödien oder bedeutungsschwere Vorstadtdramen. Und (gleichfalls völlig unbescheiden): Mit "Manson´s Dream" wollte ich den Grundstein für meine eigene Karriere als der deutschen Ausgabe von Woody Allen legen.Leider sind all diese Vorgaben merh oder weniger kläglich gescheitert: Im Vorfeld wurde dem Film jegliche Unterstützung durch einen Sender verwehrt, was zur Folge hatte, dass sich alle Beteiligten (aber vor allem ich selbst) hoch verschulden mußten. Dennoch wurde gedreht: Die Hoffnung auf einen großen Festival-Erfolg stirbt ja bekanntlich zuletzt. Und tatsächlich: Ein paar Wochen lang rumorten die Gerüchte, Berlinale eventuell, Hof, vielleicht. Dann aber die Absagen: Die Festivals klopften zwar immer mal wieder interessiert an, gelaufen ist "Mansons Dream" vor allem in Nebensektionen.Auch ein erster Preis beim Filmfest in Lüchow-Danneberg im vergangnen Jahr konnte die tiefen Wunden derEnttäuschung nicht heilen.Hinzu kamen die Versuche, den Film im nachhinein an 3-Sat oder Arte zu verkaufen: Monatelange Hoffnung und dann doch wieder nur Absagen.Da halfen leider auch nicht die wohlwollenden Reaktionen von Zuschauern, ihr Lachen, ihr Lob und ihre Schulterklopfe



Titel: MIA
Regie: Zazou Röver
Genre: Gegenwarts-Kurzfilm
Produktionsjahr: 2004
Produzent: F.O.S.I. Foundation Of Stupid Individuals
Länge(min): 07:
Ansprechpartner:  Zazou Röver
Inhalt: Die 30jährige Mia kann ihrem eintöingen und tristen Leben nichts mehr abgewinnen. heute hat sie beschlossen, sich umzubringen. Als sie die Pillen schlucken will, klingelt es plötzlich an der Tür.0warum gescheitert: Inhaltlich: gemäß Eurem Kredo - Leben ist am Sterben Scheitern....undDen Ton habe ich während des Drehs etwas vernachlässigt, weshalb der Sound nicht wirklich toll rüber kommt und der Film daher bis jetzt noch keine Premiere erfahren hat.Eine Frau will sich umbringen. Sie ist endlos einsam. Hat nichtsmehr im Leben vor sich. Zu oft ist sie gescheitert. Und ihre innereLeere ist der enge Raum des verbliebenen Rest ihres Lebens.
Warum gescheitert und Rezension:  Und jetzt kommt ihr letztes Scheitern. Ihr Meisterstück.Sie scheitert daran sich umzubringen.Und plötzlich war der dunkle Raum nur der Moment der zwischenzwei Bilder liegt, wenn das Auge für einen 25zigstel Sekundenmomentsich schließt um freudiges Licht auf die Netzhaut des Filmes zu werfen.Ja, scheitern ist Raum, Hoffnung, wilder Tanz mit dem All-Möglichen.Mia ist der heimliche Trailer unseres Festivals.(hwmueller)



Titel: MONTE KLAMOTTE - Eine Expedition zum Schuldenberg von Berlin
Regie: Gerd Conradt
Genre: Dokumentarfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Daniela Schulz, ds-films
Format: Digi-Beta
Länge(min): 90
Ansprechpartner:  Daniela Schulz
Inhalt: Berlins berühmtester Berg ist weder der Teufelsberg noch sind es die Müggelberge - es ist der Schuldenberg. 60 Milliarden Euro lasten auf den Hauptstädtern. In der witzigen dokumentarischen Reportage Monte Klamotte macht Autor Gerd Conradt, bekleidet wie ein Bergsteiger und mit dem Eispickel in der Hand, einen Rundgang durch die Schuldenstadt, führt uns zu vergangenen Sünden wie dem Bauskandal um den Steglitzer Kreisel aber auch zu künftigen finanziellen Risiken wie der ungeklärten Weiterverwendung des Flugfeldes in Tempelhof nach dessen Schließung. Fast nebenbei entsteht so ein satirisch gefärbtes Bild der Stadt, das zwar auch die Stärken und Chancen Berlins aufzeigt, vor allem aber klarmacht, daß es am Berg zuerst immer ums Überleben geht.
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film ist eine relativ aufwändige KÜNSTLERISCHE Verarbeitung des Themas Schuldenberg; leider ist es weder gelungen, die wahrhaftig Schuldigen daran zur Aussage zu bewegen, noch einen Volkssturm der Berliner auszulösen, das Thema weiter zu verfolgen und der Schuldenberg ist bis heute nicht abgetragen!Die gesamte Expedition ist gescheitert, da wir den Gipfel des Berges nie erklommen haben (wie auch der Schlusskommentar im Film aussagt).Am Ende war auch die Kinoauswertungnur sehr mässig, da kein Geld mehr für grosse Werbeaktionen übrig war, um den Film grösser im Kino rauszubringen (Filmkopie) und zu bewerben. Auch den Abriss des Palastes der Republik in der Berliner Mitte konnten wir nicht verhindern. Ein grosses Scheitern inhaltlich,sozial, künstlerisch (?)... Wir als Künstler, als Team drehen weiterhin Dokumentarfilme, die einen künstlerischen Anspruch beinhalten, eine subjektive Sichtweise und nicht pure Dokumentation von Ereignissen sind, wir werden also weiterhin scheitern.Was ich vergessen hatte: dem Sender (RBB) war der Film übrigens technisch zu schlecht, es müsste für viel Geld digital nachbearbeitet werden, damit er seine (einmalige) Ausstrahlung einhalten konnte...Schaut doch mal auf die Website - dann seht ihr, wir haben es wirklich "ernst" mit dem Film gemeint, er sollte DER neue Heimatfilm werden: www.monte-klamotte.deBei dieser nett gemachten Dokumentation von Gerd Conradt,



Titel: Mutter
Regie: Janet Güttel
Genre: Kurzspielfilm
Produktionsjahr: 2004/2005
Produzent: s.o.
Format: DVD
Länge(min): 5
Ansprechpartner:  s.o.
Inhalt: Warum man seinen neuen Freund nicht Mutti vorstellen sollte
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film wurde beim Kurzfilmfest Weiterstadt und beim Kurzfilmfest Halle abgelehnt, bei Interfilm Berlin sowieso.Der Film ist mit einer Digitalkamera gedreht, alle Beteiligten arbeiteten nur aus Spaß am Filmen und Spielen, absolut kein Budget. Ist wahrscheinlich zu krank zu doof zu abartig oder zu schlecht für Festivals.Tja. Wir machen trotzdem weiter!!! (Die Filme liefen auf dem Amateurvideofilmfest in Berlin-Friedrichshagen - schönen Dank noch mal an die Veranstalter!- allerdings haben die Veranstalter dieses Festivals die feste Vorgabe grundsätzlich ALLE eingereichten Filme zu zeigen. Da hatten wir 'ne Chance!Coming out und Eierlikör von der herrschsüchtigen Überschwiegermutter: Das kann nicht gut gehen..Da wird jeder Schwule zum Heti,wenn die mondäne Mama zum Stelldichein einlädt.Witzig, frivol, aber leider ton-technisch ein wenig gewöhnungsbedürftig: Aus dem Leben gegriffen...0Senf oder KetchupRegie: Janet GüttelProduzent: s.o.Kontakt: s.o.



Titel: my favourite actors 1.0
Regie: harald hund
Genre: animation
Produktionsjahr: 2006
Produzent: harald hund
Format: dv pal
Länge(min): 01:
Ansprechpartner:  harald hund
Inhalt: in my favourite actors gebe ich kommerziellen schauspielern die möglichkeit in einerindependent-produktion mitzuspielen. sie spielen hauptrollen und sind opfer in einem slasher movie.
Warum gescheitert und Rezension:  Ein frustrierter Hollywood-Splatter-Dramaturg macht Laubsägearbeiten in Eigenregie.Dabei weiß er den Besetzungsplan frei nach gut Dünken zu gestalten. Vorsicht Gewalt.



Titel: Night and Death
Regie: Christopher Lenke/Philip Nauck
Genre: Mysterythriller
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Nico Grein
Format: DV oder DVD
Länge(min): 14
Ansprechpartner:  Christopher Lenke
Inhalt: Ein junger Fabrikarbeiter fristet seinen Alltag an einer Maschine, die er im Schlaf bedienen kann. Doch eines Nachts auf dem Weg nach Hause, durchbricht eine unerwartete Begegnung seinen Trott:Beim Tanken fährt ein führerloses Auto an ihm vorbei. Auf der Rückbank eine gefesselte Frau in einem roten Sommerkleid. Er nimmt die Verfolgung auf und will ihr helfen - doch nichts scheint ihr Schicksal aufhalten zu können...
Warum gescheitert und Rezension:  Night and Death ist gescheitert, da der Film, allein durch seine offensichtliche Handlung nicht zu einem Schluss für den Zuschauer kommt. Zuschauer, die an den Film mit Logik herangehen, sind zum Schluss verwirrt. Erst wenn sie sich auf den Film einlassen, bereit sind zu interpretieren, können sie Spaß an dem Film entwickeln. Dieses sich auf den Film einlassen erschwerten wir dem Zuschauer natürlich mit dem Format DV und der wakeligen Handkamera. Dadurch war dem Film eine bisherige Festivalauswertung leider verwehrt.Die Einsamkeit eines Fliessbandarbeiters, der zwischen zweiSchichten dem Trugbild einer Frau hinterher läuft. Oder wares zwischen zwei Handbewegungen, zwischen dem Zwinkernder Augenlider in der sich kurz seine Sehnsucht erfüllte?Schon Adorno spricht davon, dass durch die mantrische Wiederholungder immer selben Tätigkeit, den Arbeiter in eine Art Rausch oderDämmerzustand verfällt, in der er seine Subjekthaftigkeit verliert.Hier entseht der mental tiefgelegte Raum zwischen Wahn- und Schwachsinn.Die unaufgeräumten Kellerräume in denen sich die Phantasie austobt undsich für eine kurze Urlaubspause von der Öde der Arbeit befreit.



Titel: Ölü Sandik - Der Tod kam auf Kunstleder
Regie: Oliver Bitzer
Genre: Thriller
Produktionsjahr: 1998
Produzent: olemane Productions
Format: VHS
Länge(min): 13
Ansprechpartner:  Oliver Bitzer
Inhalt: Ein mysteriöser Koffer. Was mag er beinhalten? Wer sich von seiner Neugierübermannen lässt, spielt mit seinem Leben. Denn ein unheimlicher Fremder wachtsorgsam über dessen Geheimnis...
Warum gescheitert und Rezension:  Vielleicht haben wir ihn einfach zu wenigen Leuten gezeigt.Wahrscheinlich aber gefiel denen das unschuldige Spielen mit verschiedenen Genre-Ästhetiken nicht und das Ergebnis einer lediglich 4tägigen Drehzeit zweierFilmbegeisterter und ihrer kleinen Schar bedankter Helfer.Lola rennt und rennt, mit einem Koffer in der Hand und fällt ins Wasser.Der Koffer rennt weiter, wird vom Zug überfahren und vom Hippi Heimgebracht. Was aber war drin? (hwmueller) 0Ist es auf Erden?Regie: Veronika Wenger



Titel: Out of cars
Regie: Claire Walka, Eva Kietzmann
Genre: Musikvideo
Produktionsjahr: 2002
Produzent: Claire Walka, Eva Kietzmann
Format: MiniDV
Länge(min): 4:5
Ansprechpartner: Claire Walka
Inhalt: Zwei Wesen suchen sich in den weiten Räumen eines Parkhauses. Sie schreiten dieselben Orte ab, ohne aufeinander zu treffen. Die Leere und die langen Wartezeiten füllen sie sich mit Bewegung, mit einer Choreographie, die der Architektur folgt.
Warum gescheitert und Rezension:  Den Film wollte einfach keiner zeigen.Out of doors müsste der Film heißen, wenn man sichweigerte seine Plattitüdenbrille abzusetzen.Dieser Tanz im öffentlichen Raum, hier ein Parkdeck, wird von2 Tänzerinen, sakrotan verpackt mit stillen Bewegungen vollzogen.Nicht zelebriert, denn dafür arbeitet Claire Walka zu nahean den Alltagsmythen: der Fetischierung einer Massenware: Mobilität.Hier wird das leere Parkdeck zum sinnlich erfaß- oder ergreifbaren Partner, der betanzt beschwören wird.Haut und Glas, Betong und Lippen werden zu Synonymen.Ist Ying und Yang je schöner und drastischer filmisch dargestellt worden?Und immer wieder die Zahl 6.Japan? Butho? Frankfurt? Und zurück: Wer weiß?



Titel: rain (how many people)
Regie: michael hawk
Genre: music movie
Produktionsjahr: 2002
Produzent: michael hawk
Format: digital(mp4)
Länge(min): 5:5
Ansprechpartner:  michael hawk
Inhalt: künstlerische Kurzdokumentation aus Anlass des Jahrestages der Geschehnisse vom 11 sept 2001 am world trade center in new york. Ein Video aus Digital Animierten Bildern aus dem Internet mit einem extra für dieses Projekt produzierten Soundtrack.
Warum gescheitert und Rezension:  von allen von mir angesprochenen TV-kulturkanälen abgelehnt (kitschig/passt nicht in unsere formate etcetc)Eine wahrlich gefährliche Mischung aus KitschLust und erotischem Urwald.Der Urwald ist das ewige Verlangen, die Zerstörung,das ewig lockende Weib.Rain, macht diese furchtbaren Bilder, der Zerstörungund Verzweiflung zu einem monumentalen Videoclip.Mit einigem Abstand zum 11.9. wirken die Bilder ausdem internet heroisch, ja fast ästhetisch überhöht,wie ein sehr guter comic. Erst am Ende wird einem klar,was für ein schreckliches Verbrechen hier passiert ist.Man fühlt sich benommen, von der tollen Musik,von dem schlechten Gewissen.Ich meine aber, das Michael Hawk nichts anderes tut,als das was er gesehen hat, nachzustellen:die Inszenierung des Horros nebst Massenhysterie.



Titel: RAUCH
Regie: Jan Goldfuß
Genre: Animation
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Bauhaus-Uni Weimar
Format: dvd
Länge(min): 07:
Ansprechpartner:  Jan Goldfuß
Inhalt: RAUCH is a surreal dream, the metaphor of a dreary, dead world composed from pictures of fantasy and reality. The only living being is a creature who tries to animate the dead world. It is about solitude and security, despair and hope, desire and disappointment.
Warum gescheitert und Rezension:  Amorphe Landschaften in Rauch und Nebel gehüllt.Und ein Engel im reinen Äther aufgelöst. Seine wahre Gestalt, die Anima: das Herzklopfen, das Verliebt sein.Amors Pfeile dringen tief ins Fleisch und gräbt tiefe Wunden:Das Verlieben ist die existenziellste Erfahrung schlechthin!Die Bilder von Jan Goldfuß komprimieren diesen ewigen Weltlaufzwischen der Selbstlüge, nebst stiller vor sich hin dümpelnder Dekadenz unddem Schrecken, den geborgen Sein ins Jetzt. Die Angst des Sein vorm Dasein.Es sind nicht die Schmetterlinge im Bauch. Nein es ist das Rasen des Pulses, das wilde arhythmische Trommeln des Herzens, das den Zuschauer vorantreibt.Der Geschichte zu folgen, wie Giacometti(die dürre Figur) die fleischlose Geistgestaltdem irdischen, dem sinnverhafteten Engel am Grabe des Wunsches verfällt.Tragik des Lebens: so schön der Engel ist, er ist ein lebloses Monument,anbettungswürdig und unschuldig, aus Stein, ein Grabesengel.Stein, die zeitlose Transzendenz, das Raumschiff zwischen den Welten.Doch der Wunsch zerfällt mit der Berührung. Sie war nicht echt.Jetzt geht das Leiden, die Reise los, die Trennung, die Enttäuschung:



Titel: RAUMAUSSTATTER STAGL
Regie: Hubert Sielecki, Paul Braunsteiner
Genre: Kurzfilm
Produktionsjahr: 2002
Produzent: Hubert Sielecki, Animotion Films Vienna
Format: digital video 4:3
Länge(min): 04:
Ansprechpartner:  Hubert Sielecki
Inhalt: Der Raumausstatter Stagl sitzt in einem Liegstuhl am Meeresstrand und wird pausenlos von Interessenten angerufen. Doch leider scheitern alle Anrufer: "das wird nicht mehr gemacht, das ist ganz aus der Mode gekommen, tut mir wirklich leid, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen..."
Warum gescheitert und Rezension:  Alle sagen, der Film trifft den Nagel auf den Kopf. Doch jahrelange Bemühungen sind gescheitert. ca. 25 Festivals haben abgelehnt, vielleicht gibt es jetzt einmal eine premiere? Letzte Hoffnung auf eine erste Festivalteilnahme.Ein Raum, ein geistiger Raum?Kein echter Raum. Ein raumloser Raum.Im Hintergrund eine bewegte Fototapete, am Strand.Davor ein Mann, Liegestuhl, Thermoskanne, Sonnenbrille...Das Journal zum Feierabend in der Hand. Meeresrauschen hinten.Vorne plötzlich ein - mit aller Gewalt sich zu behaupten - das Handi.4-5 mal, und immer die gleiche Antwort, immer größere Räume,wie ewiges Wellenbrechen: „nein das machen wir nicht mehr.“Nicht mehr. Die Zeiten haben sich geändert.Die Gezeiten. Hat er geerbt, ist er verrückt geworden?Warum nimmt er die vielen Aufträge nicht an,versucht, reich an Erfolg und Ansehen zu werden.Täuscht er uns?Was ist nur mit diesem Mann los?Es gibt Filme, die haken im Kopf,Dieser hakt im Bauch. Zwischen Wut und heller Freude.



Titel: Röhrli in 1000 Nöten
Regie: Kilian Görl
Genre: Animation
Produktionsjahr: 2002
Produzent: Kilian Görl
Format: DV-Pal
Länge(min): 3:2
Ansprechpartner:  Kilian Görl
Inhalt: Röhrli wacht auf vor Schreck! Kann er es schaffen? Can he do it? Did he get it?
Warum gescheitert und Rezension:  Du wachst morgens auf und weißt nichtin welches Rohr du musst. Zu Arbeit, zurSchule, aufs Arbeitsamt? Ins Schwimmbad?Und plötzlich stehst du auf der Strasse:Im doppeltem Sinne!Diese Schwarzweisanimation ist lustig,nicht heiter, ist grau und nicht bunt.



Titel: Schneeweißrosenrot
Regie: Christa Ritter + Rainer Langhans
Genre: Coming of Women - Drama
Produktionsjahr: 1993
Produzent: Kick Film München
Format: Beta SP
Länge(min): 86
Ansprechpartner:  Christa Ritter
Inhalt: Ein weibliches, eineiiges Zwillingspaar bricht Ende der Sixties aus Kassel auf. Erst Berlin, dann der Summer of Love in Rom. Sie "krallen" sich den jungen Millionärsenkel Paul Getty, hetzen die Mafia auf (Entführung Paul, Ohr ab) und bekommen doch keine Millionen vom alten Getty. Immerhin heiratet Paul Gisela, die beiden tummeln sich bald im neuen Hollywood.Fun, Drogen. Jutta trifft Bob Dylan, entscheidet sich aber für München. Dort sitzt ein "wilder" Mann, der Ex-Kommunarde Rainer Langhans. Welche Enttäuschung: der ist ganz anders wild, als Jutta es sich dachte. Er hat sich in eine Besenkammer zurückgezogen. Jutta bleibt. Daraus entsteht später der "Harem". In LA schluckt Paul ein bißchen zuviel und gerät ins Drogenkoma. Bis heute Jutta bleibt die "Innenministerin", Gisela die "Außenministerin" der Zwillingscompany...
Warum gescheitert und Rezension:  Einerseits: Grimme-Preis und "besonders wertvoll", also nicht gescheitert. Andererseits wollte diesen Film kein Festival, nur eins in Australien. Und der WDR hat jede Daumenschraube versucht. Der Verleih Kinowelt hat lieblos den Film (nicht) vermarktet. Weil es um Frauen geht, die lernen wollen (gibts das?) und weil der 68er Aufbruch noch immer als positives Thema vermieden wird. Man schämt sich? Oder man hats verdrängt...die Hightimes.Es ist, als hätte nie es einen Fischer, keine Grünen, keine Sachzwänge gegeben.Diese erfrischende Dokumentation aus den 70zigern bis heute, zeigt nicht nur, dasMenschen durchaus auch ungekünstelt vor der Kamera stehen können, sondern er auch, das eine, ja fast historische Dokumentation an den eigenen Wünschen und Träumen zu rütteln weiß. Man fragt sich irgendwann zwangsläufig,wie die Biografie der roh getrennten Zweilinge heute verlaufen würde, wo Sternchen,Schnuppen und Kometen, zwischen Viva und MTV hin und her gerissen völlig verzerrt erscheinen.Das diese Leichtigkeit schwer erkauft ist, verleugnet der Film nicht. Der Preis der luftigen Freiheit steht im Schatten des Leidens. Aber irgendwie sind alle Protago-nisten, die wir heute alle kennen (Wenders/Kluge/Herzog/ und noch mehr) grundtief sympathisch und man wird irgendwie neidisch und fast melancholisch bis trotzig wü-tend, das man zu den Spätgeborenen gehört. Andersherum ernten wir heute aber auch die Früchte dieser wilden Zeit: Freiheitliches Denken, Selbstbewusstsein,



Titel: Senf oder Ketchup
Regie: Janet Güttel
Genre: Kurzspielfilm
Produktionsjahr: 2004/2005
Produzent: Janet Güttel
Format: DVD
Länge(min): 5
Ansprechpartner:  s.o.
Inhalt: Senf oder Ketchup: Vergiftete Currywurst und die Folgen
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film wurde beim Kurzfilmfest Weiterstadt und beim Kurzfilmfest Halle abgelehnt, bei Interfilm Berlin sowieso.Der Film ist mit einer Digitalkamera gedreht, alle Beteiligten arbeiteten nur aus Spaß am Filmen und Spielen, absolut kein Budget. Ist wahrscheinlich zu krank zu doof zu abartig oder zu schlecht für Festivals.Tja. Wir machen trotzdem weiter!!! (Die Filme liefen auf dem Amateurvideofilmfest in Berlin-Friedrichshagen - schönen Dank noch mal an die Veranstalter!- allerdings haben die Veranstalter dieses Festivals die feste Vorgabe grundsätzlich ALLE eingereichten Filme zu zeigen. Da hatten wir 'ne Chance!Diese rasant erzählte Geschichte eines Pommesbudenbesitzersfolgt der Logik eines Zahnrades.Alles dreht sich um schlechtes Fleisch, das er skrupellos verkauft:Die Rache folgt auf dem Fuß:Als er was erledigen muss, wird ihm das Rad gestohlen.Aber Glück des Ungerechten:Er findet einen Koffer mit viel Geld.Doch das Schicksalsrad dreht sich weiter.Dieser wir ihm auch gestohlen.Stehlen, Betrügen, das Alltagsgeschäft in unsererrealexistierenden Konkurrenzgesellschaft.



Titel: Sir Buttle
Regie: Torsten Hölzel
Genre: werbefilm
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Torsten Hölzel
Format: 16:9
Länge(min): 1
Ansprechpartner:  Kathrin Gnorkski
Inhalt: Sir Buttle ist ein animierter Bierwerbespott, in dem ein Bierfass "Sir Buttle"von seinem köstlichen Inhalt so angetan ist, dass es sich selbst ein großes Glaseinschenkt.
Warum gescheitert und Rezension:  mit der Begründung, er passe nicht in ihr übliches Marketingkonzept, ablehnten.Im Hamburger Kurzfilmfestival ist er in der Kategorie "Flotter Dreier" gezeigt worden,aber in dem "hochwertigen" Programm völlig untergegangen.Bei diesem trickreichen Werbeclips kommen einem gleich mehrere andere Produkte in den Kopf, denen man eine Bearbeitung durch das Gespann Gnorski-Hölzel wünschte.(hwmueller)



Titel: Sitzriesen an Stehimbissen
Regie: Frank Conrad
Genre: Komödie
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Sebastian Leist (Prod. u. Kamera)
Format: 16:9 / DVD
Länge(min): 30
Ansprechpartner:  Sebastian Leist
Inhalt: Wenn man jung ist, hat man nur einen Wunsch: Den Schwiegereltern vorgestellt zu werden. Der Film erzählt die Irrungen und Wirrungen rund um ein Kaffeekränzchen an einem der schönsten Orte der Welt - Berlin Wedding.Schauspieler: Mareike Lindenmeyer, Johanna Bolten, Stefko Hanushefsky Dieter Dost, Dagmar Biener;Buch u. Regie: Frank ConradKamera u. Produktion: Sebastian LeistTon: Anne Gebhard
Warum gescheitert und Rezension:  Ich denke, unser Film war den Jurys nicht "sozialkritisch relevant" genug. Beim Publikum jedoch waren wir stets ganz weit vorne. Das Schwedische Fernsehen wollte unseren Film haben - ist leider auch im Sande verlaufen.Der Vater kommt mach Knasturlaub im trautem Heim..Ein typischer Knacki ist aber nicht. Eher sympathisch.Ein ganz normaler Kleinbürger. Kleinkrimineller.Daher die Aufregung: die Tochter ist inzwischen lesbisch.Da sind Konflikte vorprogrammiert.Aber zurück zum Anfang: sie, die Tochter verlässt ihrenJugendfreund und lernt ihre Zukünftige kennen.Der Verlassene trauert ihr Jahre nach. Schließlich willer als Begleitmann arbeiten. Erster Auftrag:die Freundin der Tochter, die für Ihren Knastvater einenBräutigam vertäuschen will: Im Sitzriesen im Garten.Das geht natürlich schief. Und an seine Verlassenenkommt er auch nicht wieder. Irgendwie verquert, aber lustig.„Verliebt in Berlin“ ist dagegen eine müde Socke.Aber klar: so etwas wird sich keine Sender trauen, zu senden.Denn für den Knackivater ist am Ende schließlich alles ok.



Titel: Somnium Mortis - Der Traum vom Tod
Regie: Frankie Braun
Genre: Drama
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Frankie Braun, Ria Schwing
Format: DVD
Länge(min): 23
Ansprechpartner:  Frankie Braun
Inhalt: "Es war ein Schultag wie jeder andere", berichten die Mitschüler, "wir saßen zusammen, plauderten über das Wochenende". Doch als sie am Montag in ihrKlassenzimmer zurückkehrten, blieb Lillys Platz leer."Erst dachte ich mir nicht viel dabei,jeder ist dich mal krank", gibt ihre Banknachbarinzu Protokoll, "doch schon in der Pause gab es merkwürdige Gerüchte".Zuerst wollte ihnen keiner Glauben schenken, was bei einem derartigen Thema nichtverwunderlich ist; zumal Mitschüler, Freunde und Eltern dachten Lilly zu kennen.Niemand hatte etwas von Lillys Gedanken geahnt, niemand konnte ihr in dieser #schweren Zeit beistehen.
Warum gescheitert und Rezension:  Wir wollten etwas Neues noch nie Dagewesenes erschaffen.Einfache ein Kurs aus 11 Leuten, die auf diese Weise ein Zeichen setzten wollten, dassnicht alle jungen Leute sich vor freiwilliger und eigenstäniger Arbeit scheuen. Ichpersönlich wollte ein Projekt starten, wobei das Endprodukt den Zuschauern neben derBotschaft des Film, also der Handlung, gleichzeitig zeigen sollte, dass Kreativität,Herzblut und Leidenschaft uns selbst beflügeln können und wir so über unshinauswachsen. Nein, wir sind keine professionellen Schauspieler, Kamerafrauen oderRegisseurinnen, trotzdem hatten und haben wir etwas zu sagen: es braucht nicht immerdutzende Jahre Erfahrung und Ausbildung, Respekt und Bekanntheit um einen solchenFilm zu produzieren, aber um ihn vielen Menschen zu zeigen und geschätzt zu werdenschon.11 Schülerinnen versuchen gegen den Bravo-Dr.Sommer-Mainstreamschulische Wirklichkeit zu erzeugen.



Titel: Spaggos
Regie: Marco di Sturini
Genre: Kurzspielfilm
Produktionsjahr: 1996
Produzent: BE09 Filmproduktion Hamburg, Britta Höper
Format: 35mm /VHS
Länge(min): 09:
Ansprechpartner:  Theo Linse
Inhalt: Anselm trifft Lola beim Italiener. Sie lädt sich ein, er ist Pleite. Eine Pizza belegt mit Wahn und Vision.Gode Benedix, Alexandra Hartmann, Sandro Di Givanniwarum gescheitert:Zu dick aufgetragen und zu intelektuell. War nicht zufrieden mit der Darstellerin und dann war es mir auch peinlich den Film zu zeigen.Es musste David Lynch Pate gestanden haben, als der Trip in diesem SW-Krimi aufdem hamburger Kietz erst richtig los ging. Kein Geld in der Tasche, aber das Hirn
Warum gescheitert und Rezension:  mit dem morbiden Charme einer Lisa Minnelli und ist zudem eine echte Begabung:„Es war einmal in Amerika“, dort hätten wir sie gerne gesehen. Ihr herber Scharm,muss den Hypotalmus schlicht an den Rand seiner Existenz bringen. Bravo!Und ich hatte mir einen richtig guten Kinoabend vorgestellt, bis der Film - leider zu kurz –schon zu Ende war. Seicht und intelligent erzählt: Casablanca an der Waterkant.



Titel: stille weiher
Regie: Oliver Held
Genre: experimenteller Dokumetarfilm
Produktionsjahr: 1998
Produzent: Oliver Held
Format: Beta SP
Länge(min): 38
Ansprechpartner:  Oliver Held
Inhalt: Gustav Klimt auf der Suche nach dem Kunstwerk der Gegenwart.Stille Weiher findet, basierend auf der Malerei Klimts, Gründe warum Kitsch - Kunst, Kunst - Kitsch und Kunst - Kunst ist oder auch nicht. Wer darf wissen und wer darf werten?In einem ornamentaler Strom von Bildern, Aussagen und Aktionen versucht dieser Film, auf eine, dem Jugendstil-Maler entsprechende Weise, dessen Oeuvre zu dokumentieren und in Bezug zur Gegenwart kritisch zu diskutieren.Klimt wird gnadenlos vermarktet. Es gibt ihn auf Teedosen, Regenschirmen, Memorykarten und und und.Und in Katalogen. Wenn das nicht so wäre, würden die meisten ihn auch gar nicht kennen.Seine Bilder hätten viel seltener die Chance Kunst zu werden, da man sie viel seltener betrachten würde. Klimt, der als erster behauptete, daß das Kunstwerk erst im Betrachter entsteht, sieht jetzt sein Werk durch Reproduktionen erweitert. Ein Künstlerportrait, das ohne "Abfilmen" auskommen will und sich die Mühe macht die Bildwelt des Künstlers nachzuempfinden.
Warum gescheitert und Rezension:  Vielleicht war das Projekt zu engagiert. Absicht war es einen Film zu machen, der dramaturgisch wie ein Gemälde von Klimt aus seiner goldenen Periode funktioniert. Das ist für den Betrachter recht ungewohnt.Da wir damals mit einem für einen Independent-Film zwar hohem aber für die geplante Ästhetiklächerlichen Budget gearbeitet haben, war für uns nach 6 Wochen Schnitt schluß. Der Schnitt fand auf bis zu 120 Videospuren statt und damals waren die Rechner und Netzwerke viel langsamer. So muß man leider eingestehen, dass es dramaturgisch ein paar Kanten gibt. Ästhetisch ist so etwas auch jetzt noch nicht so leicht herzustellen.Der zweite Wichtige Grund war, dass die Sendung Kunststücke vom ORF, die den Film senden wollten, während der



Titel: THE AMP HYMN
Regie: Paul Poet
Genre: Musikvideo, gesellschaftspolitisches Splatter-Melo
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Paul Poet für Nuclear Blast/Pungent Stench
Format: 16:9, IMX, Kopie: DVD
Länge(min): 4
Ansprechpartner:  Paul Poet
Inhalt: THE POP WAR CYCLE, PART 2: THE AMP HYMN(Band: PUNGENT STENCH, Label: NUCLEAR BLAST)Austria/Germany 2005, IMX, 16:9, 04´07" MinutesDirector, Writer, Producer: Paul PoetDOP: Ralf Jacobs Edit: Kostas ServisFeaturing: Pungent Stench, Vivian, Gerhard Aba, Elke Gschwindl, Andrea Fink,.With financial support by MA7 Wien Kultur and SKE FundsMusicvideo for Austrian SplatterMetal-legend PUNGENT STENCH as a wild mixture of Fassbinders In A Year of Thirteen Moons and Jess Francos infamous Women in Prison-Flicks.
Warum gescheitert und Rezension:  Es geht um das Einbauen "gescheiterter", verdrängter Bevölkerungsgruppen in die schönen poppenden Warenwelten MTVIVAs, also inhaltlich um den Prozes des Schierterns selbst, der denk ich glücklich mit dem Video verwirklicht wurde. Der Film selbst ist deshalb gescheitert, weil er anders als der erste Teil meines POP WAR CYCLEs, wo ich die HipHopper BLUMENTOPF und TEXTA mit Obdachlosen als Protagonisten beglückte udn der erfolgreich auf den Musiksendern, durch die Printjournaille und die Kommerzstrukturen als Agent provocateur rotierte, THE AMP HYMN sofort nicht nur von den Sendern sondern auch vom Label selbst, der Heavy Metal-Hochburg Nuclear Blast, deren provokantes Erscheinungsbild wohl nicht die Hirnoffenheit abseits klassischer Landkonservativität wiederspiegelt, abgesehen von Festival-Einsatz verboten wurde. Ein Heavy Metal-Splatter-Musikvideo mit politisch ganz und gar nicht korrektem feministischem Subtext und real amputierten Frauen, die zu ihrer Sexualität stehen, war wohl zu viel für diese (Medien-)Welt!Sollte es mal „in“ werden sich ein Ohr abzuschneiden, dann hätten alleOptiker ein Problem. Das gleiche dürfte den Radlbauer mit den zukünftigenEinbeinigen passieren. Die Szenen werden gottseidank immer im Halbdunkelgehalten. Sonst bekäme ja manch einer Lust sich nach dem Piercen nochne Axt neben das Bett zu legen. Steile Musik und die Botschaft: Schön ist einganz mieses Vorurteil. Also vor dem Anschauen nen Schnaps trinken.(hwmueller)0Figur und GrundRegie: Harald Hols



Titel: The Ballad of Fat Melon Willie McClinton Jr.
Regie: Ben Brummer
Genre: Musikfilm
Produktionsjahr: 2006
Produzent: Uli Kümpfel
Format: MiniDV
Länge(min): 52
Ansprechpartner:  Uli Kümpfel
Inhalt: Der Film erzählt vom Scheitern des berühmten Boogie-Pianisten Fat MelonWillie McClinton Jr., anhand eines Tributkonzerts von der Münchner Blues-LegendeDr. Will. Das Ganze wird live im Radio moderiert von einem HawaiianischenVoodoo-Guru. Camp in Reinkultur und noch dazu mit ausgezeichneter Musik - wennman auf Rock N' Roll steht.darsteller/stab/kamera: CAST: Christoph Franken, Dim Sclichter, Sebastian Deutschmann, Nilz BokelbergKAMERA: Richard LewShun
Warum gescheitert und Rezension:  Offensichtlich ist guter Trash auf dem Festivalmarkt nicht mehrsonderlich beliebt. Originalzitat Andreas Ströhl (Leiter vom Filmfest München): "Dergrößte Scheiß, den ich je gesehen habe".Wenn das kein Argument ist, weiß ich auch nicht.Wer den Glamour liebt und dem Rock´n Roll verfallen ist, und sich jeden Morgen gewissenhaft den blues spritzt, der wird im Freudenhaus zu München an den Rand des extatischen Zappelns gebracht, das kein glied nicht trunken ist(Hegel)



Titel: The Upperlake Story
Regie: A.S.K. (A.rbeitsgruppe S.erien K.iller)
Genre: Kurzfilm
Produktionsjahr: 2001
Produzent: Hubert Sielecki, Animotion Films Vienna
Format: Digital Video 3:4
Länge(min): 12
Ansprechpartner:  Hubert Sielecki
Inhalt: 2484, Folge einer amerikanischen TV-Serie. die Single-Brüder Brad und Rick zeigen den schönen Damenihr Anwesen. Sie verschenken auch großzügig Ringe und Halsketten. Es entsteht sehr viel Verwirrung undviel Eifersucht, an der schliesslich alle schönen Damen scheitern. Die beiden Herren sind aber ganz zufrieden und bleiben unter sich.
Warum gescheitert und Rezension:  Die Geschichte kommt zu sehr an die Realität heran, die Phantasie des Betrachters wird nicht aktiviert und geht schliesslich unwiderruflich verloren. Vielen blieb das Lachen im Halse stecken. Ein trauriger Film, vom Anfang an zu fröhlichem Scheitern verurteilt! An unzählige große und kleine Festivals geschickt, noch nie angenommen worden.Der Stachel Ironie ist dort am schmerzhaftesten, wenn er durch Widerhacken eines vermeintlichen Realismus größere Wunden reißt, als es Worte können.



Titel: Tick
Regie: Kathrin Gnorski, Torsten Hölzel
Genre: kurzfilm
Produktionsjahr: 2003
Produzent: Torsten Hölzel
Format: 4:3
Länge(min): 7
Ansprechpartner:  Kathrin Gnorski
Inhalt: TICK visualisiert den Lebensweg des Charakters "Odd". In eineüberdimensionale Sanduhr hineingeboren, erledigt Odd die Pflichten des Lebens, dieals Sand auf ihn hinabrieseln, bis er unter ihnen begraben wird.
Warum gescheitert und Rezension:  Als wir TICK jedoch bei einem Open Screening in Berlin zeigten, wollte uns dasbegeisterte Publikum perdu nicht glauben, dass wir tatsächlich von allen Festivalsabgelehnt worden waren.Ein Aufklärungsfilm für Erwachsene. Aber das Gespann Gnorski-Hölzel findet bessere, stärkere Bilder wie die altbekannten Bienchen und Blümchen. Hier geht es gleich zur Sache. Die Zeit befruchtet den Raum. Der Raum wächst und füllt ein Menschenleben aus. Leise rieselt die Zeit zwischen Hoffnung, Trauer und der Liebe, dem letzten Geheimnis.Auch wenn alle Träume zerplatzen, diese Erkenntnis bleibt: wir sind viele.Ein entzückend, berauschender Film, der neben der Musik und der bewegenden Animation durch feine Andeutungen bis zum frühen Morgen lange nachschwingt.



Titel: übern Berg
Regie: hwmueller
Genre: Bergthriller
Produktionsjahr: 2006
Produzent: BROKALHAUS München
Format: S-VHS
Länge(min): 52
Inhalt: Eine Frau und ein Mann, die sich aus einer öffentlichen Wanderung hoch in denBergen verlaufen, müssen, obwohl Sie sich nicht kennen in einer Schutzhütte eineNacht miteinander verbringen. Schnell muss die Frau feststellen, das der Mann unterDämonen leidet, die er als alleingelassenes Kind vor dem Fernseher erhalten hat unddie ihm nun "befehlen" zu töten und das Gesehene "real" werden zu lassen, damit diesefurchtbaren Bilder verschwinden(besänftigt werden).
Warum gescheitert und Rezension:  Die Bilder im Kopf führen uns die Hand. Wenn diese aber krank sind, dannkönnen unsere Taten auch nur krank sein. Das der amerikanische GI sich mehr als Fotomodell einer Spielkonsole als ein bezahlter Mörder hält liegt näher als befürchtet. Wer Bilder produziert hat auch die Verantwortung zu tragen,wenn Träume aus dem Verborgenen wie Aliens zurückschlagen...Vorher besser einen Schnaps trinken....(hwmueller)



Titel: Verräterische Oliven
Regie: Richard Marx
Genre: Mafiafilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: HMW Cooperation
Format: miniDV
Länge(min): 10
Ansprechpartner:  Lars Henze
Inhalt: Der Mafiaboss hat Probleme: Sein Olivenhandel floriert nicht mehr, seine unfähigen Mitarbeiter kriegen nichts auf die Reihe und obendrein belästigt ihn noch eine junge Dame, die ihn liebt! Nur der Killer macht noch seinen Job, schnell und präzise.
Warum gescheitert und Rezension:  Ein ernsthafter Mafiafilm mit 20nochwas-jährigen Laien-Darstellern kann nicht gut ankommen. Das billige Drehbuch und die sinnlose Gewalt tun ihr Übriges. Nur die Kamera und Beleuchtung ist innovativ, was uns auf dem bisher einzigem Festival immerhin einen Preis eingebracht hat. Fette Form, kein Inhalt, aber unterhaltsam und zeigt auch Menschen, die alle irgendwie scheitern...Vom Winde verweht, einmal Pate sein im Italowestern.Diese dick aufgetragene Mafiaschnulze, wäre sicherlichvon der Festplatte gelöscht, wäre da nicht. Wären da nichtdiese Einstellungen, diese Einstellungen im und zum Film.Das wahrlich platte Drehbuch untermalt mit ölig monströsenNotengeflecht, überhöht jede Künstlichkeit des Mafiafilmes.Es sind nicht die Klischees die schmerzen, es ist der freischwindelndeUmgang mit dem Genre, dem brutalen an die Wand fahren vonlieblich gewohnt gewordener Coppola –Brando –Pacino- Romantik.Die herausgesplatterte Bilderorgie von Gewalt, Sex(na ja, eher nicht)und der einzigen wahren Todsünde, der Gier, führt zum gerechten Ende.Hier arbeiten sich eine Hand voll junger Menschen ihre Filmererfahrung,oder kann man sagen Erziehung? ab, und kommen, gewollt oder nicht



Titel: Vesselin Atanassov
Regie: Matthias Krause/Steve Hoffmann
Genre: Dokumentation
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Matthias Krause/Steve Hoffmann
Format: miniDV
Länge(min): 5
Ansprechpartner:  Matthias Krause/Steve Hoffmann
Inhalt: Ein Potrait über einen einsamnen Geiger in der romatischen Herbstlnandschaft von Weimar.
Warum gescheitert und Rezension:  Der Protagonist ist verschwunden und nicht wieder aufgetaucht.Deutschland, du Wintermärchen. Wo Hagebutten rot leuchtend den Herbsterblühen lassen und die Seelengeige ängstlich mit dem leeren Magen streitet.Vesselin Atanassov hat nichts mitzuteilen, er musiziert...(hwmueller)



Titel: vivre la galère - Jugend im Senegal
Regie: Gordian Arneth
Genre: Dokumentarfilm
Produktionsjahr: 2002
Produzent: Gordian Arneth
Format: BetaSP, miniDV
Länge(min): 27
Ansprechpartner:  Gordian Arneth
Inhalt: Porträt eines jungen Senegalesen. Der Film beschreibt die Probleme und Chancen des harten Alltags junger Senegalesen in der Stadt und auf dem Land.Der Film erzählt die Geschichte von dem 21jährigen Etienne, der in der Familie seines Onkels in Dakar lebt, weil seine Mutter auf dem Land nicht genug Geld hatte, um ihn dort großzuziehen. Etienne musste sein Studium abbrechen, weil er nicht mal genug Geld hatte, um sich ein Wörterbuch zu kaufen. Mit seinen Freunden schlägt er die Zeit tot, und träumt von einem besseren Leben - bei seiner Mutter auf dem Land - in Europa, so wie viele Jugendliche im Senegal davon träumen. Etienne nimmt uns mit aufs Land zu seiner Mutter.Auch dort gibt es junge Senegalesen, die träge unter Affenbrotbäumen dösen, weil ihr Landanbau scheitert. Aber der Film zeigt auch
Warum gescheitert und Rezension:  Obwohl mehrere Redakteure von Arte, ZDF und 3sat den Film wertschätzten, fanden sie für ihn keine Verwertung im Programm. Das Thema sei zu speziell, zu "weit weg" für das deutsche Publikum...Immerhin gewann er bei einem Festival den "Sonderpreis der Landeszentrale für politische Bildung".Mit dem Blick der Betroffenen im heutigen Senegal schafft es Gordian Arnethdas Bedürfnis nach Wohlstand und dem Scheitern daran haargenau auf denPunkt zu bringen. Der Senegalese denkt in „Familie“ und “Freundeskreis“und nicht darüber hinaus. Mit seinen Freunden teilt er sein letztes Geld.Der Onkel kümmert sich um den Neffen. Und hier ist das Problem.Projekte außerhalb dieser Kreise finden nicht statt, sind zum Scheitern verurteilt.So ist kein Staat, keine Gesellschaft, keine Wirtschaft, kein Dorf zu machen.Dieses Kernproblem, der fehlende Gemeinsinn wird durch die beschriebeneKooperative aber überwunden. Plötzlich ist nachhaltiger Anbau möglich.Der Einzelne denkt nun über seinen Clan hinaus und begreift sich als Teileines Größeren. Das könnte uns hier in Europa auch ganz gut stehen.(hwmueller)0männerstadt im neissetal



Titel: wer hat angst vorm schwarzen mann
Regie: hwmueller
Genre: Landmovie
Produktionsjahr: 2000
Produzent: BROKALHAUS München
Format: 16mm
Länge(min): 105
Inhalt: ein künstler flieht vor dem leben in seinen inneren urwald und ertrinkt imperversen sumpf seiner vergangenheit"
Warum gescheitert und Rezension:  Es ist kaum übertrieben zu sagen, H. W. Müller verwalte hier das Erbe Buñuels,und das nicht mal unwürdig: mit seinem Surrealismus, seinem beißenden Humorund seiner Nähe zu drängenden aktuellen Fragen. Und Bayern gibt wirklich nichtdie schlechteste Kulisse ab für solche Reminiszenzen.(Christiane Müller-Lobeck,taz)0



Titel: WILLKOMMEN
Regie: Guido Tölke
Genre: Komödie?
Produktionsjahr: 2003
Produzent: Fachhochschule Hannover
Format: MiniDV
Länge(min): 17
Ansprechpartner:  Guido Tölke
Inhalt: Eine Frau kehrt heim. Worte auf Pappe. Eine Karte führt zum vergrabenen Schatz. Eine Spende und zwei Verrückte. Ein polnisches Lied zum Abschied. An einem Tag gedreht.
Warum gescheitert und Rezension:  Alle ca. 20 angeschriebenen Festivals haben den Film abgelehnt. Ausser mir selbst kenne ich nur eine andere Person, die den Film mag. Die Zuschauer mochten die teils verwirrende bis leicht verrückte, improvisierte Story nicht oder ärgerten sich, daß sie die (eher unwichtige) Handlung nicht verstanden haben.Willkommen, heißt die Parabel über ein zufälliges Schlüsselerlebnis und das Treffeneiner Stillen mit einem Stummen, und eines dritten, eines Schimpfworte fluchenden Schatzsuchers, der verzweifelt das Glück sucht, dass die beiden schon gefunden haben. Die Kommunikation der Frau vom Bahnhof, die vom stummen Polen verfolgt wird, findet ausschließlich über das Aufschreiben der Gedanken auf ein Stück Pappestatt. Die alternierend subjektive Kameraführung mit dem Anspruch aufs Dokumen-tarische für nachrichtengeile Marktschreier kontrastiert mit den stillen Gedanken der Beiden derart, dass der ausgeschlossene von Neugierde angestachelte Zuschauer nur ahnt, das hier zwischen den beiden Fremden eine zärtliche Freundschaft sich entspinnt. Was den Reiz dieser Geschichte ausmacht, ist die Begegnung von sich einander völlig fremden Menschen, die wie durch ein schimmerndes Wunder am Horizont einer beziehungsunfähig gewordenen Welt, sich scheinbar schon ewigkennen. Mit einem Wort: Heimat. Für eine Hochschulproduktion sehr beachtlich....



Titel: Wo dich keiner braucht
Regie: Claire Walka
Genre: Kurzfilm, Drama (am ehesten)
Produktionsjahr: 2002
Produzent: Claire Walka
Format: 6mm oder Beta SP
Länge(min): 15
Ansprechpartner: Claire Walka
Inhalt: Befreit von Alltäglichkeit, Verpflichtungen oder festgesteckten Zielen, leben die Einzelgänger Jana und Jim im Strom flüchtiger Stimmungen. Als sie sich eines Tages auf einem ihrer Streifzüge begegnen, verbringen sie den Tag gemeinsam. Sie zeigen sich die Orte, die ihnen am meisten bedeuten und an denen sie ungestört in ihre Fantasiewelt abtauchen können. Doch bei dem Versuch, sich aus der gewohnten Abgeschiedenheit zu lösen, stoßen die beiden auf ihre eigenen Grenzen.
Warum gescheitert und Rezension:   einen nicht die Illusion, dass sich Menschen innerhalb kürzester Zeit verändern und aus Zwangssituationen befreien können, wie es bei der klassischen Dramaturgie vorgeschrieben ist. Es fehlt das Happy End, so dass der vor dem eigenen Scheitern oder der eigene Langeweile ins Kino fliehende Mensch allein mit seinem Frust zurückbleibt.Eine Frau. Ein Mann. Zwei junge Menschen, wie zwei Würfel auf dieSpielfläche einer Idee geworfen: kein Pasch...! Kein Gewinn..!Dann plötzlich doch: konspirative Begegnung auf dem Flughafen.Weiser Spray, wie Puderzucker oder dünnes Gift ist das kurze dünneBand ihrer Beziehung. Können Eintagsfliegen sich erinnern?Er, ein Fan der Autobahnen... Sie, von Abbruchhäusern...Beides Unorte,Utopien, romantische Träume. Kein Wald, kein Bach, nur Rauschen der Motoren...Unterm Asphalt wächst das Gras, auch wild.Nicht Kultur. Denn Kultur fordert Antworten, Verantworten.Also ein Ort, wo man dich braucht. Wo man dich nicht braucht, keiner dichkennt. Romantische Selbstvergessenheit. Abhandensein. Eine Beziehung zwischendiesen beiden Schmetterlingslarven im stummen Sturmihrer Unwissenheit kann nicht funktionieren. Weil sich zwischen ihnen, wie der Windes mag, nichts wiederholt. Beständigkeit ist Er-



Titel: Zapfenstreich
Regie: Claire Walka
Genre: Kurzspielfilm, Komödie?
Produktionsjahr: 2004
Produzent: Claire Walka
Format: MiniDV
Länge(min): 08:
Ansprechpartner: Claire Walka
Inhalt: Nachdem die Party vorbei ist fällt der Abschied schwer. Warum sind nur so viele Entscheidungenzu treffen.?Ein Film, den man Samstag abends am eigenen Leib erleben kann.
Warum gescheitert und Rezension:  Der Film wurde von Festivals bis auf 2 Ausnahmen immer abgelehnt,dabei wurde er sogar international verschickt! Er ist wohl für Festivals zu banal, zu alltäglich,weder künstlerisch noch gesellschaftskritisch, er drückt nicht auf die Tränendrüse, man kann ihn leicht verstehen, zu leicht wahrscheinlich, weil die Situation wohl jeder kennt. Ein Schauspieler meinte bereits, als ich ihm das Drehbuch schickte, dass er nicht weiß, wozu diese Szene gut sein soll...Mein Versuch, ausnahmsweise keinen schweren Film zu machen sondern etwas leichtes, komisches zu produzieren, ist darum wohl gescheitert...Eine Gruppe von angetrunkenen Schauspielschülern inszenieren sich im perfekt ausgeleuchtetem Set. Westside Story ohne Tanzeinlagen. Sie nähern sich ihren klischierten Rollen nur langsam,überspielen mit beliebigen Texten aber ihre Leere, Einfältigkeit und lange Weile und gehen derentscheidenden, alles, ihre nahen Zukunft bestimmende Frage aus dem Wege: was machen wirheute noch? Der Schauspiellehrer, eigentlich für eine Kommissarrolle vorgesehen, will dieBande los werden und beginnt eher ungewillt einen Streit und überspielt mit seiner sonorigenStimme seine jungen Kollegen. Kann er überhaupt aggressiv sein?Und immer springt jemand ins Bild, von einer unsichtbaren Liane geworfen. Aber die Geschichtenimmt keinen Verlauf. Ist der Abend nach der Party verloren? Noch zu retten? Es läge eine gefährlicheSpannung in der Luft, sollte man meinen, aber wer ist der verrückte Serienkiller? Jede Bewegung









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